Präsenzseminar „Luftgetragene Emissionen: Stadtluft“

Anmeldung ist ab sofort freigeschaltet!

Das modulübergreifende Präsenzseminar „Luftgetragene Emissionen: Stadtluft“ findet am 16. - 17. November 2018 in der Fraunhofer Zentrale in München statt.

Eine ANMELDUNG ist unter http://www.umweltwissenschaften.de/präsenzseminare möglich. Das Seminar beginnt am Freitag, 16.11.2018 um 9:30 Uhr und endet gegen 19 Uhr. Am Samstag, 17.11.2018 beginnt das Seminar um 9:00 Uhr und endet gegen 14:30 Uhr. Das vorläufige Programm wird in Kürze veröffentlicht.

 Es gibt die Möglichkeit Studierendenreferate zu halten.

Präsenzseminar „Interdisziplinäre Einführung in die Umweltwissenschaften“, 21.-22.09.2018

Präsenzseminar zum Einführungsmodul 22: Es gibt noch freie Plätze!

Es sind noch Plätze frei im Präsenzseminar zum Einführungsmodul „Interdisziplinäre Einführung in die Umweltwissenschaften“ vom 21.-22.09.2018 in Münster.

Zweimal jährlich findet das Präsenzseminar zum Einführungsmodul „Interdisziplinäre Einführung in die Umweltwissenschaften“ im Franz-Hitze-Haus in Münster statt. Das Präsenzseminar bietet einen umfassenden Überblick über die Studienorganisation bei infernum sowie eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten in den Umweltwissenschaften. Das inhaltliche Oberthema des Präsenzseminars vom 21.-22.09.2018 ist Grüne Gentechnik – Genfood. Es sind noch Plätze frei! Melden Sie sich jetzt an.

infernum-Tag 2018: Vorträge online

Vorträge vom infernum-Tag 2018 im infernum-Youtube-Kanal

Wer beim infernum-Tag 2018 nicht live dabei sein konnte, kann sich die Vorträge von Prof. Dr. Tilman Santarius und Dr. Daniel Kiel nun nachträglich im infernum-Youtube-Kanal anschauen.

Am 09. Juni 2018 fand der infernum-Tag zum Thema „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“ statt. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln wurden zu diesem Anlass Chancen und Risiken der Digitalisierung für eine Nachhaltige Entwicklung diskutiert. Zwei der Vorträge wurden aufgezeichnet und können im infernum-Youtube-Kanal aufgerufen werden: Der Vortrag von Prof. Dr. Tilman Santarius (TU Berlin) zum Thema „Smarte grüne Welt?“ sowie der Vortrag von Dr. Daniel Kiel (FAU Erlangen-Nürnberg) zum Thema „Mehr als nur ein Hype? Industrie 4.0 als Zukunftsmodell einer nachhaltigen industriellen Wertschöpfung“

Seit 01.06.2018 gibt es das neue Modul 16 im Lehrprogramm!

Nachhaltige Energieversorgung: Energieanlagen, -netze und –wirtschaft

Das Modul 16 stellt sowohl die technologischen Grundlagen von modernen Energieanlagen und Energienetzen dar als auch die relevanten wirtschaftlichen, systemischen und ökologischen Zusammenhänge. Aufbauend auf diesem breiten Grundlagenwissen werden aktuelle Entwicklungen erläutert und diskutiert sowie Anwendungsbeispiele vorgestellt. Dazu ist das Modul in vier Kurseinheiten mit mehreren weiterführenden interaktiven Lerneinheiten gegliedert.

Das neue Modul beschäftigt sich mit bisherigen, aktuellen aber auch zukünftigen energiewirtschaftlichen/-politischen/-technischen Entwicklungen im Rahmen der Energiewende, mit Funktionsweisen der relevanten Energiekonversionstechnologien und deren jeweiligen Vor- und Nachteilen. Die Studierenden lernen grundlegende Berechnungen durchzuführen und vergleichende Abschätzungen zu treffen und sind imstande, den Aufbau und die Funktionsweise von Strom-, Wärme-/Kälte- und Gasnetzen darzulegen sowie aktuelle Entwicklungen bei diesen zu benennen. Darüber hinaus können sie Methoden und Vorgehensweisen erläutern, mit deren Hilfe wirtschaftliche, nachhaltige und umweltverträgliche Energieversorgungskonzepte für Objekte erstellt werden können – sowohl für Wohngebäude als auch für gewerbliche/industrielle Objekte.

Das Modul gliedert sich in vier Studienbriefe: Energiewirtschaft, Energiekonversionstechnologien, Leistungsgebundene Energieversorgung und Energieversorgung von Objekten.

Eine interaktive Lerneinheit „Die Stadt als Speicher“ führt die Studierenden durch ein aktuelles Forschungsprojekt von Fraunhofer UMSICHT, bei dem es um die Vernetzung von flexiblen Versorgungsanlagen und Speichern zu einem so genannten virtuellen Kraftwerk bzw. Speicher geht.

Mehr Informationen zum Modul und den einzelnen Studienbriefen finden Sie hier.

„Wissenschaftliche Politikberatung“ am 14.-15.09.2018 in Hamburg

Jetzt noch schnell anmelden!

Es sind noch Plätze frei beim modulübergreifenden Präsenzseminar „Wissenschaftliche Politikberatung am Beispiel der internationalen Klimapolitik“ am 14.-15.09.2018 in Hamburg im Regionalzentrum der FernUniversität.

In diesem Präsenzseminar geht es um das Zusammenspiel von wissenschaftlicher Expertise und politischer Praxis am Beispiel des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC). Die Wissenschaft nimmt in der Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle ein. Dies trifft auch auf politische Entscheidungsprozesse im Umweltbereich zu. Für die Politik steigt die Unsicherheit über angemessene Entscheidungen in Umweltfragen durch die Zunahme komplexer Problemlagen. Politische Entscheidungen in diesem Bereich müssen deshalb immer häufiger an die aktuellen Ergebnisse und Empfehlungen der Wissenschaft rückgebunden werden, um diese sowohl zu legitimieren als auch durchzusetzen. Die internationale Klimapolitik und das IPPC sind dafür ein prominentes Beispiel. Als internationales wissenschaftliches Gremium soll das IPCC den politischen Entscheidungsträgern politikrelevantes Wissen für ihre Entscheidungen bereitstellen. Das IPCC steht dabei im Spannungsverhältnis von wissenschaftlicher Integrität und politischer Relevanz.

 

Das Seminar thematisiert theoretisch und empirisch das Problem wissenschaftlicher Politikberatung. Theoretisch werden verschiedene Modelle der Politikberatung vorgestellt, empirisch wird das Beispiel der IPPC und der internationalen Klimapolitik analysiert. Die Studierenden nehmen während des Seminars einen aktiven Part ein. Sie erarbeiten sich die theoretischen Modelle in Gruppen und wenden die Modelle gemeinsam auf das Fallbeispiel der Klimapolitik an. Fachlichen Input zu den naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels sowie der Arbeit des IPCC bekommen die Studierenden durch Vorträge von Expertinnen und Experten sowie durch Gespräche mit Autoren der IPCC-Berichte.

 

Das vorläufige Programm finden Sie hier.

Login-Bereich für Studierende

Automatischer Mailversand zum Login-Bereich funktioniert wieder!

In den letzten Tagen funktionierte zeitweise der automatische Mailversand im Login-Bereich unserer Homepage nicht. Der Fehler wurde jedoch inzwischen behoben. Falls Sie selbst betroffen waren - wir helfen gerne weiter!

Wer in den vergangenen Tagen eine Einsendeaufgabe angefordert hat oder ein Modul im Login-Bereich unserer Homepage belegt hat bekam in den letzten Tagen leider nicht - wie sonst üblich - die automatisch generierte Bestätigungsmail aus dem Koordinationsbüro. Hier lag eine Störung im Mailversand vor, auf die Sie uns dankenswerterweise aufmerksam gemacht haben. Unsere Agentur hat diesen Fehler nun schnellstmöglich behoben, so dass nun alles wie gewohnt funktioniert!

Sollten Sie Bedenken haben, ob Ihre studienorganisatorischen Aktivitäten im Login-Bereich fehlerfrei übermittelt wurden, wenden Sie sich gerne per E-Mail (infernumfernuni-hagende) an das Koordinationsbüro in Hagen, dann prüfen wir das für Sie!

Bei dieser Gelegenheit schon einmal die Erinnerung: Sie können sich seit dem 01.06.2018 zum Wintersemester 2018/2019 zurückmelden! :-)

DEUTSCHLANDSTIPENDIUM 2018/2019

Monatliche Förderung in Höhe von 300 Euro – jetzt bewerben!

Auch im Studienjahr 2018/2019 haben infernum-Studierende, die im Masterstudiengang eingeschrieben sind, die Möglichkeit, sich für das Deutschlandstipendium der FernUniversität zu bewerben. Die Bewerbung ist noch bis zum Freitag, 31. August 2018 möglich.

Bereits in den vergangenen Jahren wurden infernum-Studierende durch das Deutschlandstipendium unterstützt, mit dem die FernUniversität in Hagen und Sponsoren aus dem Wirtschaftsbereich sowie private Unterstützende Leistungsstärke, aber auch gesellschaftliches oder soziales Engagement belohnen. Falls auch Sie sich bewerben möchten: Bitte denken Sie daran, dass Sie für eine Bewerbung um ein Stipendium aktuell in den Studiengang eingeschrieben bzw. rückgemeldet sein müssen! Mehr Infos gibt es unter www.fernuni-hagen.de/universitaet/stipendium/info_studierende.shtml.

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Ringvorlesung im Forschungsschwerpunkt "Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit"

Im kommenden Wintersemester 2018/2019 wird es im Rahmen des neuen Forschungsschwerpunktes "Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit" eine Ringvorlesung geben, deren Themen für infernum-Studierende besonders spannend sein dürften - jetzt Termine vormerken! 

Der neue Forschungsschwerpunkt "Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit" an der FernUniversität hat sich zum Ziel gesetzt, die vielfältigen Forschungsaktivitäten aller Fakultäten zu bündeln und sichtbar zu machen. Aus einer interdisziplinären Perspektive heraus soll der Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gefördert werden. Diesem Ziel dient u.a. auch die geplante Ringvorlesung, die im Wintersemester 2018/2019 starten wird und sich an alle an nachhaltigen Lösungsstrategien im Energie- und Umweltbereich richtet. Es sind drei Vorlesungen an der FernUniversität in Hagen geplant, deren Termine Sie sich bereits jetzt vormerken sollten:

Den Auftakt macht am 10.10.2018 um 17:30 Uhr Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), die zum Thema "Die wirtschaftlichen Chancen einer klugen Energiewende" sprechen wird.

Am 05.12.2018 folgt um 18:00 Uhr Prof. Dr. Michael Schreckenberg von der Universität Duisburg-Essen mit einem Vortrag zum Thema "Die Zukunft der Mobilität - wie wir uns bewegen werden".

Abschließen wird die Ringvorlesung im Wintersemester 2018/2019 am 16.01.2019 Prof. Dr. Newig von unserem Kooperationspartner, der Leuphana Universität Lüneburg, mit seinem Beitrag "Mehr Bürgerbeteiligung = mehr Ökologie? Ergebnisse der Lüneburger Partizipations-Studie."

Eine Fortsetzung der Ringvorlesung im Sommersemester 2019 ist geplant. Nähere Informationen zur den Vorträgen finden Sie im Flyer zur Veranstaltung.

 

 

infernum-Tag 2018

Digitalisierung nachhaltig gestalten – Interdisziplinäre Impulse

Kann Digitalisierung den Weg in eine nachhaltige Zukunft unterstützen? Eine schwierige Frage, auf die es vielfältige Antworten gibt. Dies zeigte auch der infernum-Tag bei Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen, auf dem am 9. Juni Studierende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über die beiden Topthemen Digitalisierung und Nachhaltigkeit und ihr ambivalentes Verhältnis zueinander diskutierten. Im Fokus stand die Frage, wie die Digitalisierung gestaltet werden muss, um ihre Chancen für die Nachhaltigkeit zu nutzen und ihre Risiken zu minimieren. 

Die Anbieter des Fernstudiengangs infernum (Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften), die FernUniversität in Hagen und Fraunhofer UMSICHT, bieten mit dem infernum-Tag regelmäßig ein Forum für fächerübergreifende Diskussionen zu aktuellen umweltwissenschaftlichen Fragen. Die wissenschaftliche Leitung von infernum, Prof. Dr. Görge Deerberg und Prof. Dr. Annette Elisabeth Töller, sowie der Abteilungsleiter der Fraunhofer Academy, Dr. Roman Götter, begrüßten die Besucherinnen und Besucher des infernum-Tages mit der Frage, ob und inwiefern der digitale Wandel den Weg in eine nachhaltige Zukunft beschleunigen kann. Unter der Leitfrage „Smarte grüne Welt?“ beleuchtete der Soziologe Tilman Santarius die Umweltbilanz der digitalen Gesellschaft kritisch. Die klare Botschaft des Professors für Sozial-ökologische Gesellschaftstransformation an der TU Berlin lautete: „Digitalisierung kann und muss von Bürgern und Politik aktiv gestaltet werden – sonst führt sie einseitig zu mehr Wachstum, während die Umwelt und die Menschen auf der Strecke bleiben!“ Santarius präsentierte dafür eine Reihe von Leitprinzipien einer ökologisch-nachhaltigen „sanften Digitalisierung“.

Digitalisierung: Chancen und Risiken

Nach dem Überblicksvortrag von Prof. Santarius thematisierte Dr. Daniel Kiel die Chancen und Risiken für Nachhaltigkeit aus Unternehmensperspektive. Kiel forscht als Ökonom an der Universität Erlangen-Nürnberg in einem interdisziplinären Forschungsprojekt zu Industrie 4.0 als nachhaltiges Modell industrieller Wertschöpfung. Er zeigte, dass die Verzahnung industrieller Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowohl für die ökonomische also auch für die ökologische und soziale Dimension von Nachhaltigkeit Chancen bietet. Ähnlich wie Santarius mahnte er jedoch an, dafür sowohl unternehmensseitig als auch gesellschaftspolitisch förderliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Prof. Dr. Görge Deerberg schloss die Vortragsreihe und präsentierte Chancen und Risiken digitaler Innovationen wie Smart Home und Smart Mobility aus Nachhaltigkeitsperspektive. Der stellvertretende Institutsleiter des Fraunhofer Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, der seit 2005 zum Wissenschaftlichen Leitungsduo des Studiengangs infernum gehört, lenkte den Blick insbesondere auch auf datenschutzbezogene Fragen und plädierte für eine gesellschaftliche Debatte über Datensouveränität in digitalisierten Zeiten. 

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die Impulse aus allen drei Vorträgen noch einmal in der Gesamtschau betrachtet und miteinander in Beziehung gesetzt. Jana Rasch, Masterstudentin bei infernum, erklärte im Anschluss an die Diskussion: „Es war spannend, so viele unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu erleben!“. 

Am Nachmittag des Veranstaltungstages standen die infernum-Studierenden im Mittelpunkt. Thomas Bien, Barbara Mittermeier, Tina Schubert (in Abwesenheit), Ueli Gisiger und Dorothee Meyer-Kahrweg wurden für ihre hervorragenden Leistungen im Studiengang infernum ausgezeichnet. Dorothee Meyer-Kahrweg, die beste Absolventin des Studienjahres 2016/2017, stellte ihre Masterarbeit zur Vermeidung von Konflikten zwischen der Windenergienutzung und Naturschutzbelangen vor. „Es ist eine tolle Belohnung für all die Mühen eines berufsbegleitenden Studiums, hier heute vortragen zu dürfen“, freute sich Meyer-Kahrweg.  

Neugierig geworden? Alle Vorträge des infernum-Tags werden in Kürze auf dem Youtube-Kanal des Interdisziplinären Fernstudiums Umweltwissenschaften online abrufbar sein: https://www.youtube.com/channel/UC_-jRcRbI3_nwLroOdlnwmA.