Fronleichnam und Urlaub

Am 20.06.2019 ist u.a. in NRW ein Feiertag

Bitte beachten Sie, dass aufgrund des Feiertages in Nordrhein-Westfalen das infernum-Koordinationsbüro in Hagen vom 20.-21. Juni 2019 nicht besetzt ist. Ab dem 24. Juni 2019 sind wir wieder wie gewohnt erreichbar!

 

Wahrnehmung von Windenergieanlagen

infernum-Masterarbeit als Basis für aktuellen Buchbeitrag

Eine infernum-Masterarbeit aus 2018 lieferte die empirischen Grundlagen für einen Artikel, der im gerade erschienenen Buch "Heimat: Ein vielfältiges Konstrukt" im Springer-Verlag veröffentlicht wurde. In Kooperation mit den Betreuern seiner Masterarbeit, Boris Stemmer und Mathias Hofmann, hat infernum-Absolvent Holger Böse den Zusammenhang zwischen Ortsidentität und Erholungswert untersucht.

 

Im Rahmen einer Online-Befragung, die im Kontext eines durch das BMUB geförderten Forschungsvorhabens zu "Szenarien für den Ausbau der Erneuerbaren Energien aus Naturschutzsicht" realisiert wurde, zeigte sich ein starker Zusammenhang zwischen der Ortsidentität bzw. heimatlichen Bindung und dem Erholungswert - und zwar für alle dargestellten Landschaften: "Der durchgehend negative Effekt von Windenergieanlagen auf Erholungswert und der Bindung an die Heimat fiele je nach Landschaft jedoch sehr unterschiedlich aus." (Böse et al., 2019, S. 180). Die Ergebnisse liefern, gerade vor dem angestrebten Ausbau der Nutzung regenerativer Energien, wichtige Hinweise für Landschaftsplaner und Energiebranche. Als Student oder Studentin von infernum können Sie diesen Artikel und das gesamte Buch über die Universitätsbibliothek der FernUniversität in Hagen kostenlos beziehen.

#BREAKFREEFROMPLASTIC

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlichen ersten "Plastikatlas"

Die Welt versinkt im Plastik. Plastik im Boden, im Wasser, in der Luft. Der "Plastikatlas", der den bezeichnenden Untertitel "Daten und Fakten über eine Welt voller Kunststoff" trägt, umreißt das Ausmaß der Plastikkrise und verdeutlicht: Die tatsächlichen Gründe für die Verschmutzung unserer Umwelt mit Plastik sind nicht ein Problem der Entsorgung oder der Verbraucherinnen und Verbraucher. 

 

Hauptursache sind insbesondere international agierende Unternehmen, die ihren Verantwortlichkeiten nicht nachkommen und stattdessen sogar eine Ausweitung der Plastikproduktion planen: "Alle Welt redet über Plastik. Das ist gut so. Doch wir haben ein unvollständiges und verzerrtes Bild davon, wer und was die globale Plastikkrise verursacht und wie wir sie anpacken müssten. Verbote von Strohhalmen, Einwegbechern und Tüten sind ein erster Schritt, sie werden jedoch eine der größten Umweltkrisen, die den ganzen Planeten erfasst, nicht beenden", sagt Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. "Wenigen ist bewusst, dass Kunststoffe ursprünglich ein Abfallprodukt der petrochemischen Industrie waren. Bis heute sind ExxonMobil, BASF, Eni, INEOS, und Dow die größten Plastikproduzenten weltweit. Sie beherrschen mit insgesamt fast 420 Milliarden Euro Umsatz den globalen Markt und planen, die Produktion in den nächsten Jahren weiter auszubauen - nicht zuletzt als Alternativstrategie, falls Energie- und Mobilitäts-Wende an Tempo gewinnen. Die massenhafte Verfügbarkeit der billigen Plastikrohstoffe Erdöl und Erdgas ist zugleich der Grund dafür, dass faktisch kaum recycelt wird und eine echte Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie nicht in Gang kommt. Hier muss jede Strategie zur Überwindung der Plastikkrise ansetzen: Die Politik muss die großen Plastik- und Konsumgüterkonzerne in die Verantwortung nehmen", so Unmüßig weiter.

 

Der "Plastikatlas" ist als pdf zu finden unter https://www.boell.de/sites/default/files/plastikatlas_2019.pdf?dimension1=ds_plastikatlas_2019

 

Kostenloses Online-Seminar "Bioökonomie" im WS 2019/2020

Äquivalent zu einem modulübergreifenden Präsenzseminar mit Referatsoption

Nach zwei erfolgreichen modulübergreifenden Präsenzseminaren zum Thema Bioökonomie (2017/2018), in denen der Fokus auf die Fragen „Was ist Bioökonomie eigentlich?“ und „Wie wird Bioökonomie in der Gesellschaft wahrgenommen?“ gerichtet war, bietet infernum in diesem Jahr ein virtuelles Seminar zum Thema „Bioökonomie im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie“ an.

Das Seminar findet ausschließlich online statt und richtet sich vor allem an Studentinnen und Studenten des Studiengangs, die es aufgrund persönlicher oder beruflicher Rahmenbedingungen nicht einrichten können, zu einem modulübergreifen Präsenzseminar anzureisen.

Inhaltlich werden Sie eine theoretische Einführung in die Bioökonomie, die allgemeinen Konfliktlinien und einige spezielle Gebiete, die zur Bioökonomie gezählt werden, erhalten. Darüber hinaus wird der theoretische Analyserahmen vorgestellt, mit dem die anschließend zu bearbeitenden politischen Fälle untersucht werden sollen.

Das Online-Seminar umfasst neben der eigenständigen Erarbeitung der theoretischen Grundlagen verschiedene multimediale Elemente zum vertiefenden Verständnis und Erarbeiten des Themas sowie zur Lernkontrolle. In Gruppen erarbeiten Sie anschließend Fallbeispiele zu politischen Prozessen. Darüber hinaus werden im Rahmen von Adobe Connect Treffen die erlernten Inhalte diskutiert und die Ergebnisse präsentiert. Start des Online-Seminars ist der 30.09.2019, es endet am 22.12.2019. Die Termine für die virtuellen Adobe Connect Sitzungen werden Anfang September bekanntgegeben. 

Die erfolgreiche Teilnahme am kostenlosen Online-Seminar entspricht der Teilnahme an einem modulübergreifendem Präsenzseminar (= verpflichtende Studienleistung der Prüfungsordnung 2016). Studierende, die zusätzlich ein Referat als Studienleistung benötigen, können dies durch die Übernahme einer Gruppenmoderation während der Gruppenarbeitsphase erbringen.  

Die Anmeldung ist ab dem 28.06.2019 ausschließlich per E-Mail an Andrea.Petmecky(at)fernuni-hagen.de möglich. Bitte geben Sie in dieser E-Mail neben Ihrer Matrikelnummer an, ob Sie die Moderation einer Arbeitsgruppe übernehmen möchten, um das Referat als verpflichtende Studienleistung zu erbringen. 

Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 12 Studierenden. Maximal werden 20 Studierende teilnehmen können. 

Für die Teilnahme am Online-Seminar entstehen Ihnen keine Kosten.

Umweltbewusstseinsstudie 2018

64 % halten Umwelt- und Klimaschutz für aktuell wichtigstes Problem in Deutschland

Die neue Umweltbewusstseinsstudie 2018 wurde am 28.05.2019 durch Bundesumweltministerin Svenja Schulze und die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger, vorgestellt.

Die Studie zeigt, dass Umwelt- und Klimaschutz für 64 % der Befragten als aktuell wichtigstes Problem in Deutschland betrachtet wird. Dieser Wert liegt 11 % über dem Wert der Vorgängerstudie aus 2016. Noch wichtiger sind den Befragten in der Umfrage 2018 nur noch die Themenbereiche „Soziale Gerechtigkeit“ (65 %) und „Zustand des Bildungswesens“ (69 %). Die Qualität der Umwelt in Deutschland wird von 60 % der Befragten als sehr gut oder recht gut bewertet (in 2016 lag dieser Wert bei 75 %). Die Umweltqualität in der eigenen Stadt oder Gemeinde Prozent wird von 77 % als (recht) gut eingeschätzt, auch hier hat der Wert im Vergleich zu 2016 abgenommen (um 8 %). Die globale Umweltqualität wird weiterhin überwiegend als schlecht oder sehr schlecht eingeschätzt – nur 8 % der Befragten halten sie für gut. Die kompletten Ergebnisse der Umweltbewusstseinsstudie 2018 finden Sie auf der Website des Umweltbundesamtes.

Belegung des Moduls 11 „Umweltmediation“ nur noch bis 30.09.2019 möglich

Präsenzseminar zu Modul 11 findet nur noch einmalig - am 07.-09.02.2020 in Bielefeld - statt

Die Belegung des Moduls 11 „Umweltmediation“ ist nur noch bis zum 30.09.2019 möglich. Das zugehörige Präsenzseminar wird daher nur noch einmalig - am 07.-09.02.2020 in Bielefeld - stattfinden. Die Anmeldung zum Präsenzseminar ist Anfang November über den Login-Bereich der Homepage möglich.

ITF Transport Outlook 2019

Infoservice zu OECD-Neuerscheinungen - OECD Berlin Centre – 22. Mai 2019

Die Nachfrage nach Mobilität wird in den nächsten dreißig Jahren weltweit weiter steigen. Allein der Personenverkehr wird sich bis 2050 fast verdreifachen, von 44 Billionen in 2015 auf 122 Billionen „Personenkilometer“. Der Anteil Chinas und Indiens wächst dabei von einem Viertel des Personenverkehrs im Jahr 2015 auf ein Drittel im Jahr 2050. 

Der „ITF Transport Outlook“ liefert einen Überblick über die jüngsten Trends und die kurzfristigen Aussichten für den Verkehrssektor auf globaler Ebene sowie langfristige Projektionen für die Verkehrsnachfrage bis 2050. Die Analyse umfasst den Güter‑ (Schifffahrt, Luft und Land) und den Personenverkehr (Straße, Schiene und Luft) sowie die damit verbundenen CO2‑Emissionen im Rahmen verschiedener Politikszenarien. 

 

Den Direktzugang zur Online-Ausgabe finden Sie hier.

1. NRW-Studierendentreffen der Nachhaltigkeit

Offizielle Einladung: "Nachhaltig Vernetzt" 1. NRW-Studierendentreffen der Nachhaltigkeit/ 14.+15.Juni 2019

In genau einem Monat ist es soweit. Wir möchten Euch hiermit nun herzlich zum ersten NRW-Studierendentreffen der Nachhaltigkeit „Nachhaltig Vernetzt“ einladen. 

Liebe nachhaltigkeitsinteressierte Studierenden,

in genau einem Monat ist es soweit. Wir möchten Euch hiermit nun herzlich zum ersten NRW-Studierendentreffen der Nachhaltigkeit „Nachhaltig Vernetzt“ einladen. 

Viele hunderte und tausende Studierende beschäftigen sich täglich durch ihr Studium mit dem Thema Nachhaltigkeit. Deshalb möchten wir einen Ort schaffen, an dem sich Studierende der Nachhaltigkeit aus ganz Nordrhein-Westfalen gegenseitig kennenlernen, austauschen und diskutieren können. Wir haben die Vision, dass dieses Treffen jährlich stattfindet und in der Zukunft auch auf weitere Bundesländer oder sogar das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet wird.

Es erwarten Euch spannende Vorlesungen und Workshops von Prof. Dr. Oliver Stengel vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen zum Thema "Digitalisierung und Nachhaltigkeit" sowie von Prof. Dr. Mi-Yong Becker zum Thema "Nachhaltigkeit und Ethik".

In den Workshops erwarten euch das Bochumer Start-Up "Nachhaltigkeitswerkstatt" und der Europa-und weltweit bekannte Permakulturlehrer und Wegbereiter der Permakultur in Europa Prof. Dr. Declan Kennedy. Gemeinsam erarbeiten sie mit euch Möglichkeiten der Nutzung der sozialen Permakultur für den Aufbau von Netzwerken und schaffen Umsetzungspunkte für nachhaltiges Verhalten in eurem Alltag.

Wir möchten uns an diesem Wochenende mit euch vernetzen, uns gemeinsam in Vorlesungen und Workshops neues Wissen aneignen und von den unterschiedlichen Studienfachhintergründen aller Teilnehmer profitieren.

Das Programm mit der zeitlichen Übersicht befindet sich hier. Außerdem findet ihr hier auch die Kurzportäts unserer Dozenten und Workshopleiter.

Zur Übernachtung:

Für die Übernachtung stehen euch mehrere Optionen zur Wahl: Zum einen bietet die Bochumer Innenstadt mehrere schöne und preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten, die in unmittelbarer Nähe zum Bochum Hbf liegen, von welchem aus ihr mit der U35 in 12 Minuten zur Haltestelle Lennershof gelangt.

Diese sind:

Jugendherberge Bochum   https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/bochum-713/preise/

Ibis Hotel Hauptbahnhofhttps://www.accorhotels.com/de/hotel-1440-ibis-bochum-zentrum/index.shtml

 

Die zweite Option ist die Übernachtung im selbst mitgebrachten Zelt auf der großen Wiese des Hof Bergmann. Der Hof ist ein Gemeinschaftsgarten und Wohnprojekt und ist auch der Ort an dem wir den Freitagabend gemeinsam verbringen werden. Vor Ort steht eine Open-Air-Kaltwasserdusche zur Verfügung, die sogar beheizt werden kann und es gibt nach Absprache mit den Mitbewohnern des Wohnprojektes eventuell auch die Möglichkeit im Haus des Wohnprojektes zu duschen.

Platzanzahl: 20 Personen     http://derhof.eu/

 

Die dritte Option ist das Schlafplatz-Matching: Studierende aus unserem Studiengängen Nachhaltige Entwicklung bieten Schlafplätze an und ihr könnt euch über folgendes Dokument zuordnen. Die Erklärung zum Matching steht im Dokument:

https://docs.google.com/spreadsheets/d/1jOozb8hToDPUTCc4PfC5zIp2-BrHr7246LKg514q-Vk/edit#gid=0

 

Tretet auch gern unserer Facebookveranstaltung bei und lernt vorab die verschiedenen Teilnehmer kennen. https://www.facebook.com/events/2426727420672224/

 

Meldet euch ab jetzt per E-Mail  an unter nachhaltigvernetzths-bochumdeIn der Antwort schicken wir euch dann die genaue Anreiseverbindung sowie die Bankverbindung zur Überweisung des Teilnehmerbeitrages in Höhe von 10,00€ pro Person zu, den wir für die Deckung der Verpflegungskosten nutzen.

 

Anmeldeschluss ist der 27.5.2019


Falls ihr aufgrund von Pflicht-Seminaren oder Praxisprojekten erst im Laufe des späten Freitagnachmittags oder erst am Samstagmorgen anreisen könnt, seid ihr genauso herzlich willkommen. Schreibt uns einfach.

 

Wir freuen uns auf Euch.

Euer Organisationsteam Nachhaltig Vernetzt

#Oneworld#vernetzen

Mehr Zeit für Studierende in der alten Prüfungsordnung

Verlängerung des Vertrauensschutzes

Die Verlängerung des Vertrauensschutzes für einen Abschluss des Masterstudiums nach der alten Prüfungsordnung von 2011 wurde in der vergangenen Woche in den "Amtlichen Mitteilungen" der FernUniversität veröffentlicht. 

Im Rahmen einer Kulanzregelung haben wir uns entschlossen, den Vertrauensschutz für Studierende der alten Prüfungsordnung für einen Abschluss des Studiums in der alten Prüfungsordnung noch einmal zu verlängern. Diese Regelung wurde am 24.04.2019 durch das Rektorat unterzeichnet und vergangene Woche in den "Amtlichen Mitteilungen der FernUniversität in Hagen" veröffentlicht. 

 

Wie bereits per E-Mail am 17.04.2019 mitgeteilt haben Studierende der alten Prüfungsordnung noch bis zum 30.09.2019 Zeit, um ihre Masterarbeit anzumelden und innerhalb von 26 Wochen einzureichen. Die Disputation zum Abschluss des Studiums muss spätestens vier Wochen nach Vorliegen beider Gutachten zur Arbeit erfolgen. Bei allen Fragen stehen Ihnen die Koordinationsbüros wie gewohnt zur Verfügung! 

Ihre infernum-Koordination

Osterferien im Koordinationsbüro

Hagen macht eine kurze Ferienpause

In der Zeit vom 18.-22. April 2019 ist das infernum-Koordinationsbüro in Hagen  aufgrund der Osterfeiertage nicht besetzt. Ab dem 23. April 2019 sind wir wieder wie gewohnt erreichbar!

Wir wünschen allen eine schöne Osterzeit!

Ihre infernum-Koordination

Jubiläumsjahr 1949 - 2019

70 Jahre Fraunhofer - #Whatsnext

Am 26. März 2019 jährte sich der Gründungstag der Fraunhofer-Gesellschaft zum 70. Mal und läutete das Jubiläumsjahr 2019 ein, durch welches die Fraunhofer-Gesellschaft mit vielen Veranstaltungen und Aktionen führen wird.

Mit Joseph von Fraunhofer durch das Jubiläumsjahr 2019
Ein innovatives Storytelling-Projekt gibt Smartphone-Nutzern die Gelegenheit Joseph von Fraunhofer als Kontakt zu speichern, sodass dieser regelmäßig Nachrichten, Bilder, sowie Audio- und Videonachrichten mit Anekdoten, Erfindungen und bedeutende Entwicklungen aus seinem Leben schickt sowie seine Zukunftsvisionen teilt. Hier geht´s zum Messenger-Service.

Hier geht´s zur Fraunhofer-Erfolgsgeschichte, von den Anfängen 1949 bis hin zu den Lösungen von heute.

Und hier geht´s zu allen Infos rund um das Thema „70 Jahre Fraunhofer“, Veranstaltungen im Jubiläumsjahr und die Highlights aus der Fraunhofer-Forschung.

Umweltbelastung senken

Reisstroh und Meeresplastik – Feuerfester Baustoff

Der Baustoff HiperIn (High Performance Recycled InSulation Material) ist einfach zu verarbeiten, kostengünstig und besteht vor allem aus wiederverwendeten Materialien. Reisstroh von lokalen Landwirten, ein Ernterückstand aus dem Reisanbau, und Meeresplastik, das vom Technologischen Institut für Kunststoffe (AIMPLAS) aus den Ozeanen gesammelt wurde, ergeben zusammen einen feuerfesten Baustoff. Eine Paste, das Produkt aus beiden Stoffen, kann getrocknet und zu Platten gepresst werden. Sie eignen sich zur Dämmung und zum Schallschutz.

Während Meeresplastik ein bekanntes Umweltproblem darstellt, blieb die Umweltverschmutzung durch Reisstroh bisher weitestgehend unentdeckt. Als Ernterückstand wird es kaum wiederverwendet und daher verbrannt. Es kommt zu starken lokalen Luftverschmutzungen. Die Entwickler des Baustoffs HiperIn nehmen sich beiden Problemen an und entwickelten daraus ein Material zur Dämmung und zum Schallschutz. Die Produktion bietet durch die CO2 Einsparung nicht allein einen Vorteil für die Natur, sondern ist aufgrund der Nutzung von Abfallprodukten auch kostengünstig. Weitere Informationen hier.

Artenvielfalt fördern

Universität Basel: Studie deckt Biodiversität in Stadtgärten auf

Grüne Oasen zwischen Häuserfronten – Parks und Gärten im städtischen Raum bieten nicht nur für Menschen einen Ort der Erholung, insbesondere bei kleinen Bodenbewohnern wie Käfern, Tausendfüßlern und Schnecken konnte eine große Artenvielfalt festgestellt werden. Entscheidend ist hier jedoch, dass der Garten nicht nur aus einer reinen Rasenfläche besteht, sondern eine möglichst große Strukturvielfalt bildet.

Im Laufe des letzten Jahres haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Basel gut 35 Gärten in Basel und Umgebung unter die Lupe genommen. In der großangelegten Feldstudie wurden die Populationen von Kleinstlebewesen näher betrachtet, die eher versteckt leben und nicht flugfähig sind. So sollte ausgeschlossen werden, dass es sich hierbei um Insekten handelt, die auf der Durchreise sind. In den 35 Gärten konnten die Forschenden 254 verschiedene Arten feststellen. Neben den 24 Ameisenspezies, 24 Laufkäfer- und 87 Kurzflügelkäferarten, konnten auch 39 unterschiedliche Schnecken- und 52 Spinnenspezies vermerkt werden. Besonders herausstechend dabei: Unter den 18 Tausendfüßlerarten wurden vier Arten das erste Mal in der Schweiz entdeckt. Auch weitere Arten, die sich in der Schweiz auf der roten Liste befinden, konnten in den Gärten gefunden werden.  

Um den eigenen Garten möglichst attraktiv für verschiedene Arten zu gestalten, sollte er eine hohe Strukturvielfalt aufweisen. Neben Rasenflächen sollten Büsche, Laubhaufen und Totholz vorhanden sein. Weitere Informationen hier.

Weitere spannende Erkenntnisse um das Thema Artenvielfalt und Biodiversität bietet das modulübergreifende Präsenzseminar am 08./09. November in der Fraunhofer-Zentrale in München.

 

Treibhausgasemissionen einsparen

Wiederverwendbarkeit von Tonerkartuschen auf dem Prüfstand

Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT im Auftrag des Umweltdienstleisters Interseroh zeigt, dass die Aufbereitung und Wiederverwendung von Tonerkartuschen einen guten Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten kann. Im Jahr 2017 konnte Interseroh durch die Rücknahme von 1,4 Mio. Tonerkartuschen rund 6 300 Tonnen Treibhausgasemissionen einsparen – etwa so viel wie 3 530 Autos jährlich ausstoßen.

Die Forschenden konnten herausstellen, dass die Wiederverwendung einer Kartusche gegenüber der Neuproduktion 4,49 kg CO2 einsparen konnte. Durch die Wiederverwendung werden außerdem 9,39 kg an Primärressourcen geschont.

„Unsere Untersuchung zeigt erneut, welchen unverzichtbaren Beitrag die Kreislaufführung von Produkten zum Klima- und Ressourcenschutz leistet“, merkt Dr. Markus Hiebel, Abteilungsleiter Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement bei Fraunhofer UMSICHT an. „Mehrfach genutzte Tonerkartuschen entlasten die Umwelt deutlich – und können am Ende ihres Produktlebenszyklus noch recycelt werden.“ Die Fraunhofer-Experten raten zur professionellen Aufarbeitung und Wiederverwendung gegenüber der stofflichen Verwertung. Weitere Informationen hier.

Modul 19 widmet sich diesem spannenden Themenfeld der „Circular Economy“ und wird voraussichtlich ab dem 01.06.2019 belegbar sein.

ANMELDUNG AB SOFORT MÖGLICH!

Modulübergreifendes Präsenzseminar "Low Carbon Industry" am 03. - 04. Mai 2019 in Münster

Die Anmeldung für das modulübergreifende Präsenzseminar "Low Carbon Industry" am 03. - 04. Mai 2019 in Münster ist nun freigeschaltet. Wenn Sie Interesse haben Referate zu halten, melden Sie sich nach der Anmeldung bei Laura Oehmigen (laura.oehmigenumsicht.fraunhoferde ). Das Seminar beginnt am 03. Mai 2019 um 9:30 Uhr und endet am 04. Mai 2019 um 15 Uhr.

Vor dem Hintergrund des Klimaabkommens von Paris (2015) ist in Wissenschaft, Zivilgesellschaft und auch zahlreichen Unternehmen ein intensiver Diskurs um eine „Dekarbonisierung“ der energieintensiven Industrie entstanden.

Diese Industrien, d.h. vor allem Stahlerzeugung, Grundstoffchemie, Aluminiumindustrie, Glas-, Papier- und Zementherstellung sind wichtige Säulen der deutschen Wirtschaft, die auch ohne die Energiewende einem starken Anpassungsdruck im internationalen Wettbewerb unterliegen. Gleichzeitig sind diese Industriezweige verantwortlich für einen großen Teil der globalen Energie- und Ressourcenumsätze sowie der Treibhausgasemissionen. Denn diese Branchen produzieren die Grundstoffe für Infrastrukturen, Gebäude, Maschinen und Konsumgüter.

In Europa begann der Diskurs um den Umbau der Industrie mit der Low Carbon Economy Roadmap der Europäischen Kommission von 2011. Im November 2018 veröffentlichte die EU-Kommission dann ihre Long Term Strategy „A clean planet for all – A European strategic long term vision for a prosperous, modern, competitive an climate neutral economy“, die die Paris-Ziele explizit aufnimmt. Hierauf bezugnehmend entwickeln die energieintensiven Industriebranchen jeweils branchenbezogene Roadmaps, die die Zukunft der Branchen im Rahmen einer dekarbonisierten Wirtschaft aufzeigen sollen.

Dabei werden sowohl technische Strategien (wie eine konsequentere Kreislaufwirtschaft, eine stärkere Nutzung biobasierter (nachwachsender) Materialien und eine Elektrifizierung mit Strom aus erneuerbaren Energien) als auch politische Instrumente und die Auswirkungen von Megatrends (z.B. Kreislaufwirtschaft) diskutiert.

Um die Transformation dieses zentralen soziotechnischen Systems richtungssicher gestalten zu können, ist eine systematische Vorausschau auf zukünftige Entwicklungen mit verschiedenen Zeithorizonten und mit verschiedenen inhaltlichen Fokussierungen erforderlich. Szenarien und andere Instrumente der Zukunftsvorausschau haben eine wichtige Bedeutung in der Politikformulierung.

Vor diesem Hintergrund soll das modulübergreifende Präsenzseminar „Low Carbon Industry“ die Verwendung verschiedener in diesem Zusammenhang genutzter Methoden aufzeigen und ihre theoretische Begründung erarbeiten. Im Rahmen eines Szenarioexperiments, das den praktischen Teil der Veranstaltung darstellt und den größten Raum im Seminar einnehmen wird, wird eine konkrete qualitative Szenarioanalyse durchgeführt und damit die Szenariotechnik eingeübt.

 

Jetzt bewerben: UMSICHT-Wissenschaftspreis 2019

Akzeptanz in der Gesellschaft stärken

Der UMSICHT-Förderverein zeichnet Menschen mit dem UMSICHT-Wissenschaftspreis aus, die mit ihrer Arbeit den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern. Der Preis wird 2019 zum zehnten Mal in den Kategorien Wissenschaft und Journalismus verliehen und ist mit insgesamt 10 000 Euro dotiert. Bewerbungen sind ab sofort und bis zum 31. März 2019 möglich.

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende voranzutreiben, den Klimawandel zu stoppen und in Ökonomie, Ökologie sowie Gesellschaft ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu verankern. Das geht nur auf Basis einer breiten Akzeptanz aller Beteiligten – die wiederum nur mittels eines Vertrauen bildenden Dialogs erreicht werden kann. Der UMSICHT-Förderverein unterstützt diesen Dialog 2019 zum zehnten Mal mit dem UMSICHT-Wissenschaftspreis. Ausgezeichnet werden Menschen, die wissenschaftliche Ergebnisse aus den Bereichen Umwelt-, Verfahrens- und Energietechnik – den Kernthemen von Fraunhofer UMSICHT – auf eine herausragende Weise der Gesellschaft zugänglich machen. Weitere Informationen hier.

Körperpflegeprodukte selbst herstellen

Tschüss Drogeriemarkt – Willkommen selbstgemachte Kosmetik

Keine ellenlangen Zutatenlisten auf Kosmetikprodukten und keine Abfallberge im Badezimmer mehr? Das geht! Nach dem Motto „Nur noch auf die Haut schmieren, was man auch essen würde“ lassen sich viele Kosmetikprodukte selbst herstellen.

Die Zutatenlisten vieler Kosmetikprodukte lesen sich wie die Zusammensetzung eines Chemiebaukastens. Auch Naturkosmetikhersteller bieten ihre Produkte nicht gänzlich ohne Konservierungsstoffe und Ähnliches an. Wer also ganz reine Kosmetik haben möchte, muss sie selbst herstellen. Das ist möglich, wie eine zunehmende Anzahl an Anhängern und vor allem Anhängerinnen des DIY-Trends festgestellt haben. Beispiel Deodorant: Hier kann auf den Inhaltsstoff Natron gesetzt werden. Vermischt mit Kokosöl, Bienenwachs und ätherischen Ölen wie Limette oder Salbei entsteht eine effektive Deocreme ganz ohne Chemie. Manche Produkte bekommt man nur über das Internet, wie z.B. den pflanzlichen Emulgator Lamecreme, der dafür sorgt, dass sich Öl mit Wasser verbindet. Die meisten Inhaltsstoffe finden sich jedoch in der heimischen Küche. Für ein Peeling reicht es z.B. Meersalz mit ein bisschen Öl (z.B. Kokosöl) zu vermischen. Und einen weiteren positiven Effekt für die Umwelt erreicht man außerdem: Die Vermeidung von unnötigem Plastikmüll!

Umweltfreundlicher Hausputz

Glanzvoll ins neue Jahr – Hausputz geht auch umweltfreundlich

Zum neuen Jahr bringen viele von uns auch ihr Zuhause auf Vordermann. Das ist vorbildlich, doch Vorsicht ist geboten bei der Wahl der Putzmittel. Der Bundesverband „Die Verbraucherinitiative e.V.“ rät von Spezialmitteln ab und empfiehlt eine begrenzte, umweltfreundlich Produktpalette.

Ein neues Jahr hat begonnen – vielen von uns ist es dann wichtig, dass auch ihr eigenes Zuhause einen glanzvollen Neubeginn ausstrahlt und stürzen sich in den Hausputz. Das ist vorbildlich, doch Vorsicht ist geboten bei der Wahl der Putzmittel. Der Bundesverband „Die Verbraucherinitiative e.V.“ rät von teuren Spezialmitteln ab, die den Geldbeutel und die Umwelt belasten. Im Normalfall reicht eine kleine Produktpalette aus, die einen Allzweck- und einen Zitronenreiniger, Scheuermilch und ein Handspülmittel umfasst. Beim Kauf dieser Produkte sollte auf Ökolabel geachtet werden. Die Verbraucherinitiative empfiehlt Produkte mit folgenden Siegeln: Der Blaue Engel, Ecocert, Nature Care Product Standart oder das EU Ecolabel.

Klimawandel – verständlich erklärt im Buch:

Kleine Gase - Große Wirkung: Der Klimawandel

Die Studenten David Nelles und Christian Serrer erklären mit kurzen Texten, anschaulichen Grafiken und mit der Unterstützung von über 100 Wissenschaftlern die Ursachen und Folgen des Klimawandels in ihrem neuen Buch.

Das Buch kostet 5 € und soll so der breiten Masse der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Eine Leseprobe finden Sie hier. Mehr Informationen gibt es unter diesem Link.

ANMELDUNG ZUM PRÄSENZSEMINAR AB JETZT MÖGLICH!

"Interdisziplinäre Einführung in die Umweltwissenschaften" am 15.-16.03.2019 in Münster

Während des zweitägigen Präsenzseminars erhalten die Studierenden einen Überblick über organisatorische Aspekte zum Studium bei infernum und es werden inhaltliche Impulsreferate unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen zum Thema „Grüne Gentechnik“ gehalten. Zudem erfolgen als inhaltlicher Einstieg in die sich anschließende virtuelle achtwöchige Arbeitsphase Gruppenarbeiten zum wissenschaftlichen Arbeiten.

In der zwölfwöchigen Arbeitsphase wird die schrittweise Erarbeitung vorgegebener Teilaufgabenstellungen zum wissenschaftlichen Arbeiten als Vorbereitung zur individuell zu erstellenden Prüfungsleistung angeboten. Dieser Arbeitsprozess wird durch einen Online-Tutor unterstützt.

Eine Anmeldung ist hier möglich.

BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

infernum-Studiengang erhält erneut UNESCO-Auszeichnung

Das Weiterbildungsstudium infernum, angeboten in Kooperation zwischen der FernUniversität in Hagen und Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen, wurde zum fünften Mal von der deutschen UNESCO-Kommission und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für sein Engagement im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

Seit 18 Jahren bieten die FernUniversität in Hagen und Fraunhofer UMSICHT erfolgreich das Weiterbildungsstudium infernum an. Bereits zum fünften Mal konnten sich die Beteiligten nun über die Auszeichnung als vorbildliches »Netzwerk« freuen, die sie im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms »Bildung für Nachhaltige Entwicklung« erhielten. Die Präsidentin der deutschen UNESCO-Kommission, Prof. Dr. Maria Böhmer, und der Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Christian Luft, übernahmen die Ehrung am 28. November 2018 in Bonn.

Das UNESCO-Weltaktionsprogramm verfolgt das Ziel, Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) dauerhaft in der Bildungslandschaft zu verankern (»vom Projekt in die Struktur«). Ausgezeichnet werden daher Lernorte, Netzwerke und Kommunen, denen es in vorbildlicher Weise gelungen ist, ihre BNE-Aktivitäten zu verstetigen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. In der Begründung der Jury für die erneute UNESCO-Auszeichnung für infernum hieß es: »Das interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften (infernum) schafft es, umweltrelevantes Wissen und Gestaltungskompetenz zu vermitteln und so nachhaltige Entwicklungsprozesse anzustoßen und zu begleiten. Interdisziplinarität und eigenständiges Lernen stehen dabei im Mittelpunkt: Die Studierenden werden befähigt, komplexe umwelt- und nachhaltigkeitswissenschaftliche Problemstellungen ganzheitlich anzugehen. Hervorzuheben ist unter anderem die kontinuierliche Steigerung der beteiligten Institutionen, die zu einer noch größeren Modulvielfalt geführt hat.«

Das fünfjährige UNESCO-Weltaktionsprogramm BNE (2015-2019) baut auf der UN-Dekade BNE auf, die von 2005-2014 andauerte und das Ziel verfolgte, das Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung in der Bildungslandschaft zu implementieren. Das UNESCO-Weltaktionsprogramm strebt die strukturelle Verankerung der in der UN-Dekade angestoßenen Prozesse an. Im Rahmen der UN-Dekade BNE wurde infernum in den Zeiträumen 2006/2007, 2012/2013 und 2014 dreimal und im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms BNE einmal im Jahr 2016 ausgezeichnet.

Hintergrund: das Interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften – infernum

Die erfolgreiche und wissenschaftlich fundierte Lösung komplexer Aufgabenstellungen in den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit setzt eine interdisziplinäre Denk- und Herangehensweise voraus. Das Interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften (infernum) vermittelt das hierzu notwendige Wissen und befähigt dazu, die »Sprachen« der unterschiedlichen Disziplinen verstehen zu können. infernum zeichnet sich durch die Interdisziplinarität der Lehrinhalte, die fachliche Breite des Lehrangebotes und die Flexibilität der Organisation aus. Es ist in dieser Form einzigartig in der universitären Weiterbildungslandschaft in Deutschland. Als Fernstudienangebot ermöglicht infernum eine wissenschaftliche Weiterbildung neben Beruf und Familie. Die Studierenden können sich ihr individuelles Lernprogramm aus einzelnen Modulen zusammenstellen und den Abschluss Master of Science sowie unterschiedliche Zertifikatsabschlüsse erwerben.

Deutscher Umweltpreis 2018

infernum sagt Glückwunsch: AWI-Forscherin erhält Deutschen Umweltpreis 2018

Die Meeresbiologin Antje Boetius des mit infernum kooperierenden Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) wurde mit dem Deutschen Umweltpreis 2018 der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgezeichnet.

Die Meeresbiologin, Ökosystemforscherin und Wissenschaftskommunikatorin Prof. Dr. Antje Boetius vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven – einem Kooperationspartner von infernum – sowie ein interdisziplinäres Abwasser-Expertenteam vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig wurden je zur Hälfte mit dem mit 500.000 € dotierten Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgezeichnet. Die DBU unterstreicht mit der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger die hohe Bedeutung der Meere für Klima, Biodiversität und Ernährungssicherheit und warnt vor Klimawandel, Umweltverschmutzung und Überfischung. DBU-Generalsekretär Alexander Bonde beschrieb AWI-Forscherin Antje Boetius als „herausragende Wissenschaftlerin mit einem außerordentlichen Talent für das fachübergreifende Verständnis systemischer Prozesse in den weltweiten Ozeanen und für das Vermitteln der Zusammenhänge“. Boetius hat durch ihre Forschung die Bedeutung von Tiefsee-Bakterien für das Weltklima belegt. Die Bakterien bauen am Ozeangrund in großen Mengen vorkommendes Methan ab, das ansonsten in die Erdatmosphäre entweichen würde. Zudem hat die Forscherin bewiesen, dass menschliches Handeln in den entlegensten Winkeln der Erde – bis hinein in die Tiefsee – nachweisbar ist. Neben dem Klimawandel trifft dies laut Boetius insbesondere auf die Fischerei zu: Der Walfang in den 30er Jahren habe beispielsweise die größten Meeressäuger bis in die heutige Zeit dezimiert. Das beeinflusse auch das Nahrungsnetz bis hinunter zu den Tiefsee-Mikroben. Boetius engagiert sich auch politisch nachhaltig: bei Konferenzen der Vereinten Nationen setzt sie sich dafür ein, dass Ozeane als Teil des Planeten und des gesellschaftlichen Handelns verstanden werden, für das die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen auch gelten sollten.

3. Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit

1.700 km für den Klimaschutz

Vom 09.September bis 09.Dezember 2018 gehen Menschen verschiedener Konfessionen den 3. Ökumenischen Klimapilgerweg von Bonn nach Katowice. Sie fordern: Ein baldiges Ende der Kohleverstromung und mehr Klimagerechtigkeit.

Unter dem Motto „Geht doch!“ haben sich Klimaschützer verschiedener Konfessionen auf den Weg gemacht, um den 3. Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit von Bonn bis ins polnische Katowice zu gehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbinden Pilgern mit einer persönlichen politischen Aktion für den Klimaschutz. Zu den zentralen Forderungen der Pilgerinnen und Pilgerer gehört der schnellstmögliche Austritt aus der Kohle als Beitrag zu weltweiter Klimagerechtigkeit. Die Pilgerroute umfasst 1.700 km und neunzig Pilgertage. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entscheiden jedoch selbst welche Strecke und für wie lange sie sich dem Pilgertreck anschließen wollen und können. Auf dem Weg besuchen sie Orte zum Auftanken, aber auch „Schmerzpunkte“. So führt die Route z.B. an mehreren Braunkohlegebieten vorbei. Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier.

GUTACHTEN DES UMWELTBUNDESAMTES ZUSAMMEN MIT DEM FRAUNHOFER UMSICHT

Behandlung biologisch abbaubarer Kunststoffe

Auch biologisch abbaubare Kunststoffmaterialien können in der Umwelt mehrere Monate und teilweise sogar einige Jahre beständig sein. Dies ist das Fazit eines Gutachtens, das vom Umweltbundesamt publiziert wurde. Das sechsköpfige Autorenteam bestand zur Hälfte aus Expertinnen und Experten von Fraunhofer UMSICHT.

In Deutschland und in Europa besteht ein kleiner, jedoch stetig wachsender Markt für biologisch abbaubare Kunststoffe. Die Produkte aus den betreffenden Materialien werden in der Landwirtschaft und im Gartenbau sowie als Sammelbeutel für Bioabfälle eingesetzt. Zusätzlich ist ein wachsender Einsatz im Verpackungs- und Bedarfsgegenständesektor zu beobachten. Der Einsatz biologisch abbaubarer Kunststoffe in Produkten und besonders der Umgang mit biologisch abbaubaren Kunststoffabfällen werden jedoch kontrovers diskutiert. So wird die biologische Abbaubarkeit sowohl als Chance im Kampf gegen die langfristige Vermüllung der Umwelt als auch als Risiko für eine Verschärfung der Litteringproblematik und für einen potenziell verstärkten Eintrag in die Umwelt betrachtet. 

Vor diesem Hintergrund hat das Umweltbundesamt ein Gutachten in Auftrag gegeben, in welchem Materialien, Produkte und Standards der biologischen Abbaubarkeit beschrieben und die Verwertung betreffender Abfälle in fünf Mitgliedsstaaten der EU vergleichend dargestellt wurden. Zudem erfolgte eine Auswertung wissenschaftlicher Veröffentlichungen, welche sich mit dem Abbau von abbaubaren Kunststoffen in terrestrischen, aquatischen und marinen Ökosystemen beschäftigen.

Das Fazit ist, dass auch biologisch abbaubare Materialien in der Umwelt mehrere Monate und teilweise sogar einige Jahre beständig sein können.

Das Gutachten ist kostenfrei als PDF zugänglich.

Kampf gegen Antibiotika und Antibiotikaresistenzen in der Umwelt

UBA legt Maßnahmenplan gegen Antibiotikaresistenzen in der Umwelt vor

Die Rolle der Umwelt wurde bei der Entwicklung von Antibiotikaresistenzen bisher nur ansatzweise diskutiert. Das Umweltbundesamt (UBA) fordert nun dringenden Nachbesserungsbedarf und legt einen 7-Punkte-Maßnahmenplan vor.

Das Umweltbundesamt (UBA) sieht in der Verbreitung von Antibiotika und Antibiotikaresistenzen (AMR) ein zunehmend gravierendes Umweltproblem. Die EU hat zwar einen „One Health Action Plan on AMR“ vorgelegt, doch dieser befasst sich laut UBA fast ausschließlich mit den Bereichen Human- und Veterinärmedizin. Dabei seien Boden und Wasser Entstehungsorte und „Brutstätten“ für Antibiotikaresistenzen. Diese Risiken müssten sorgfältig identifiziert, gemanagt und minimiert werden. Das UBA hat dafür einen Maßnahmenplan vorgelegt, der sieben Handlungsprioritäten benennt. Dazu gehört u.a. ein vollständiges Verbot der Verwendung von unbehandeltem Klärschlamm als Düngemittel, die technische Aufrüstung der Abwasserbehandlungsanlagen in größeren Städten sowie die umfassende und systematische Überwachung von AMR in der Umwelt. Das ausführliche Hintergrundpapier des UBA finden Sie hier.

CO2-KOMPENSATION ALS KLIMA-JOKER!

Die Wohlhabenden und Unternehmen dieser Welt könnten die Klimaerwärmung unter 2 °C halten

Renommierter Ökonom und Informatiker, sowie Club-of-Rome-Mitglied Professor Franz Josef Radermacher fordert Privatleute, Unternehmen und andere Organisationen auf, freiwillig und in großem Stil in CO2-Kompensationsprojekte in Entwicklungsländern zu finanzieren. Dadurch würde eine riesige „Klimaschutz-Lücke“ geschlossen und die Sicherheitslinie von 1,5 Grad Erwärmung könnte eingehalten werden. Die Politik alleine würde dieses Ziel niemals schaffen, die Erderwärmung unter 2 Grad Celsius zu halten, warnt er.

Radermacher spricht von einem „Milliarden-Joker“ für das Klima und ist der Meinung, dass sich Wohlhabende und viele Unternehmen zu tragbaren Kosten als „klimaneutral“ ausweisen könnten, um die Erderwärmung aufzuhalten. Eine andere reelle Möglichkeit den Klimawandel aufzuhalten, sieht er dagegen nicht mehr, denn die Politik sei überfordert, die nötigen Änderungen in der Wirtschaft zeitnah umzusetzen. Es gehe ja um viel Geld. „Der Pariser-Vertrag ist eine wichtige Grundlage, aber er wird nicht zum Ziel führen, wenn wir nur auf die Politik und Regulierung setzen.“ sagte Radermacher in einem Gespräch mit Klimareporter.

>> Die reichsten 10 % der Weltbevölkerung verursachen 49 % der CO2-Emissionen. Die ärmsten 50 % der Weltbevölkerung dagegen sind dagegen für 10 % der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. [Maren Urner und Felix Austen] <<

Neues Online-Modul 27 „Nachhaltige Entwicklung, Mobilität und Verkehr“

ANMELDUNG AB SOFORT MÖGLICH!

Ab dem 01.04.2019 bietet infernum das neue Modul 27 „Nachhaltige Entwicklung, Mobilität und Verkehr“ an. Es thematisiert das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung mit einem besonderen Schwerpunkt auf das Handlungsfeld Verkehr. Es skizziert nachhaltige Strategien und Ansätze, die zeigen, wie Verkehr nachhaltig gestaltet werden kann und Menschen nachhaltig mobil sein können. Das Modul wird als Online-Seminar mit festen gemeinsamen Terminen im „virtuellen Klassenzimmer“ angeboten. Eine Anmeldung ist jetzt möglich.

Zum Sommersemester 2019 wird das bisherige Modul 26 „Nachhaltige Mobilität“ durch das neue Modul 27 „Nachhaltige Entwicklung, Mobilität und Verkehr“ abgelöst. Das Modul thematisiert das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung mit einem besonderen Schwerpunkt auf das Handlungsfeld Verkehr. Es skizziert nachhaltige Strategien und Ansätze, die zeigen, wie Verkehr nachhaltig gestaltet werden kann und Menschen nachhaltig mobil sein können. Die Maßnahmen und Ansätze werden interdisziplinär diskutiert und bezüglich ihrer technischen, gesellschaftlichen und politischen Umsetzbarkeit und Akzeptanz beleuchtet.

Bei dem Modul handelt es sich um ein Online-Seminar, welches in der virtuellen Lernumgebung Moodle angeboten wird. Das Online-Seminar startet am 01.04.2019 und gliedert sich in sechs themenorientierte Lernblöcke. Im Rahmen des Online-Seminars finden sechs Online-Sitzungen statt (08.04./03.06./11.06./17.06./24.06. und 01.07.), jeweils in der Zeit von 19:00-20:30 Uhr.

Die Teilnahme an den Online-Sitzungen ist obligatorisch für den erfolgreichen Abschluss des Moduls. Als Prüfungsleistung erstellen die Studierenden ein Essay, eine Seminararbeit (als Gruppenarbeit) sowie eine Online-Aktivität (Präsentation der Seminararbeit oder Moderation einer Online-Sitzung). In der Lernumgebung besteht in wöchentlichen Diskussionsrunden Gelegenheit für einen Austausch. Nähere Informationen sind ab sofort im Modulhandbuch zu finden.

Die Anmeldung ist ab sofort ausschließlich per E-Mail an andrea.petmeck(at)fernuni-hagen.de möglich.

EU-Parlament verabschiedet ambitioniertes Klimaziel

EU-Parlament sagt Ja zum Klimaschutz

In ihrer Resolution für die bevorstehende Klimakonferenz im polnischen Katowice sprachen sich die Europaabgeordenten für eine Senkung der Treibhausgasemissionen um 55% bis 2030 und eine konsequenten Ausrichtung politischer Entscheidungen am 1,5-Grad-Ziel aus.

Umweltvertreter sind hocherfreut: Das EU-Parlament hat sich für ein deutlich ambitionierteres Klimaziel für 2030 ausgesprochen. In ihrer Resolution für die Klimakonferenz im Dezember diesen Jahres im polnischen Katowice fordern die Europaabgeordneten die Senkung der Treibhausgasemissionen um 55% bis 2030 im Vergleich zum Jahr 1990. Vorher war das Ziel angestrebt worden, die Treibhausgasemissionen bis 2030 lediglich um 40% zu senken. In der Resolution erkennen die Abgeordneten zudem an, dass ein Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 2 Grad Celsius vermutlich unumkehrbare Konsequenzen nach sich ziehen würde und fordern deshalb die konsequente Orientierung politischer Entscheidungen am 1,5-Grad-Ziel. Das EU-Parlament fordert die Mitgliedsstaaten auf, ihre nationalen Beiträge zur CO2-Minderung nach oben zu korrigieren. Denn auf der derzeitigen Grundlage steuere die Gemeinschaft auf eine Erwärmung um katastrophale 3 Grad Celsius zu. Schließlich mahnen die Abgeordneten auch an, EU-Haushaltsplanungen mit den Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen in Einklang zu bringen. Das EU-Parlament, dass als frühere Umweltvorreiterin unter den EU-Institutionen zwischenzeitlich etwas aus dem Tritt gekommen war, scheint sich seiner wichtigen Rolle als Verteidigerin der Umwelt wieder zu erinnern!

 

Tagungsreihe "Nachhaltiges Wirtschaften"

Jetzt anmelden!

Am 27. November 2018 findet die nächste Veranstaltung zur Tagungsreihe "Nachhaltiges Wirtschaften" an der FernUniversität in Hagen statt, wozu die Studierenden herzlich eingeladen sind.

Liebe infernum-Studierende,

 

innerhalb der Tagungsreihe „Nachhaltiges Wirtschaften“ der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft

lädt Frau Univ.-Prof. Dr. Fließ am 27.11.2018 zur Veranstaltung „Nachhaltigkeit im Dienstleistungsbereich“ ein.

Detaillierte Informationen zur Veranstaltung sowie den Flyer finden Sie unter

www.fernuni-hagen.de/wirtschaftswissenschaft/fakultaet/aktuelles/terminankuendigung-nachhaltiges-wirtschaften

 

Wir würden uns freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Gerne können Sie diese Information auch an potenzielle Interessenten weitergeben.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bianca Rundshagen 

 

Unterschätztes Umweltproblem: Zigarettenstummel

Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel schädigen Umwelt und Tiere massiv

4,5 Billionen Zigarettenstummeln werden jährlich weltweit achtlos in die Umwelt geworfen - ein riesiges Problem für Grundwasser, Meere, Böden und die Organismen, die in diesen Ökosystemen leben.

Dass Zigaretten der Gesundheit schaden, ist nichts Neues - doch die achtlos weggeworfenen Zigarettenstummel schädigen auch die Umwelt massiv. 4,5 Billionen Zigarettenstummel werden jährlich weltweit in die Umwelt geworfen und landen durch Wind, Flüsse und Kanäle in hoher Zahl in den Meeren. Ilka Peeken vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven betont, dass die Zigarettenstummel insbesondere in Salzwasser sehr schwer abbaubar sind. Mehrere hundert Jahre kann dieser Prozess dauern. Aus Experimenten ist bekannt, dass vier Zigarettenstummel pro Liter ausreichen, um einen Fisch zu töten. Schuld daran sind u.a. die Chemikalien Blei, Kadmium und Arsen, die während des Auflösungsprozesses der Zigarettenstummel im Wasser frei werden. Auch Möwen und andere Vögel verwechseln die Zigarettenstummel häufig mit Nahrung und sterben an den Folgen. Auch im ewigen Eis der Arktis konnten Forscher des Alfred-Wegener-Instituts bereits die Spuren von Zigarettenstummeln nachweisen. 

Das zweite Themenheft der Reihe „UMSICHT-Diskurs“ ist erschienen!

Fragen zu einer biologischen Technik

Im Themenheft »Fragen zu einer biologischen Technik« wird diskutiert, ob Technologien harmonischer mit Menschen und Ökosystemen interagieren würden, wenn sie mehr nach natürlichen Vorbildern gestaltet wären. In die Diskussion werden technik- und biophilosophische Aspekte einbezogen.

Hohe Erwartungen an biologisches Leitbild der Forschungspolitik

Mutter Natur als Vorbild für Innovation: Was in der Forschung schon seit längerem ein populärer Ansatz ist, hat die nächste Ebene erklommen: Nach Bionik und Biotechnologie prägen längst Begriffe wie »Biologisierung« und »biologische Transformation« die forschungspolitische Debatte. Das aktuelle biologische Leitbild der Forschungspolitik ist weit gefasst und schließt auch Themen wie die Entwicklung künstlicher Intelligenz mit ein.

Die Motivation liegt auf der Hand: An die Integration biologischer Prinzipien in technische und wirtschaftliche Strukturen und Abläufe knüpfen sich Hoffnungen auf ein verträglicheres technisches Wirtschaften und Innovationen, die denen der digitalen Revolution in Umfang und Wirkung vergleichbar sind.

Biologisierung bedeutet nicht automatisch mehr Nachhaltigkeit

Sollten sich technische Entwicklungen und Wirtschaftsprozesse zukünftig mehr an Vorbildern aus der Natur orientieren, bedeutet dies nicht, dass Technik oder Wirtschaft dadurch automatisch besser werden als zuvor. In jedem einzelnen Fall ist die Frage nach der Nachhaltigkeit der Verfahren oder Prozesse zu stellen. Ebenso ist es erforderlich, dass ein Teil der möglichen Anwendungen – beispielsweise die Übertragung von evolutionären Prinzipien in wirtschaftliche Bereiche – von Wissenschaft und Gesellschaft ethisch bewertet und diskutiert werden.

Diskutieren Sie mit uns über eine biologische Technik

Die Publikationsreihe »UMSICHT Diskurs« widmet sich in ausführlicher Form ausgewählten und aktuellen Themen der anwendungsorientierten Forschung. Die Themenhefte sind keine Studien im klassischen Sinne, die in der Regel den Stand der Technik wiedergeben. Sie sollen als ein Format verstanden werden, das Informationen für den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs zusammenstellt. Dabei können auch Fragen formuliert werden, deren Beantwortung heute notwendigerweise noch offenbleiben müssen.

Das Themenheft erhalten Sie hier kostenfrei als Download:

Themenheft »Fragen zu einer biologischen Technik« [ PDF  4,42 MB ]

Bestellen Sie das Themenheft kostenfrei in gedruckter Form. Die Auflage ist limitiert. Fraunhofer UMSICHT verschickt diese, so lange der Vorrat reicht.

Über Fragen und Anregungen zum Thema freut sich Dr. Thomas Marzi. Rufen Sie ihn an oder schreiben ihm eine E-Mail.

Als Wegbereiter einer nachhaltigen Energie- und Rohstoffwirtschaft beschäftigen wir uns intensiv mit dem Wandel des Energie- und Rohstoffsystems. Werfen Sie einen Blick auf unsere strategischen Forschungslinien. Dort erfahren Sie mehr zum Kohlenstoffkreislauf und wie Produktionssysteme zukunftsfähig werden.

Dr. rer. nat. Thomas Marzi
Abteilungsleiter Ideenfabrik /Gruppenleiter Low Carbon Economy
Telefon +49 208 8598-1230
E-Mail senden

Kenntnisse zur wissenschaftlichen Informationskompetenz vertiefen

infernum bietet kostenfreie Webinare zur Literaturrecherche und-verwaltung an!

Kenntnisse zur Recherche, Bewertung und Verarbeitung sowie Verwaltung von wissenschaftlicher Literatur sind für das Studium unerlässlich! Deshalb bieten wir für unsere Studierenden auch im Wintersemester 2019 wieder kostenlose Webinare zur Informationskompetenz in den Umweltwissenschaften an: "Informationskompetenz Umweltwissenschaften", "Literaturverwaltung mit Citavi" und "Wissensorganisation mit Citavi"

Kenntnisse zur Recherche, Bewertung und Verarbeitung sowie Verwaltung von wissenschaftlicher Literatur sind auch im Bereich der Weiterbildung unerlässlich. In Kooperation mit der Universitätsbibliothek bieten wir für unsere Studierenden seit einiger Zeit regelmäßig kostenlose Webinare zur Informationskompetenz in den Umweltwissenschaften an - dabei geht es zum einen um die Literaturrecherche und um die Verwaltung von Literatur mit dem Literaturverwaltungsprogramm Citavi. 

 

Die Termine für das Wintersemester stehen nun fest:

 

12.11.2018 - 18-20 Uhr: Informationskompetenz und Literaturrecherche Umweltwissenschaften

24.11.2018 - 10-11 Uhr: Informationskompetenz und Literaturrecherche Umweltwissenschaften (Übung)

 

Literaturverwaltung mit Citavi (Citavi I)

09.10.2018, 18.00 – 20.00 Uhr

27.11.2018, 18.00 – 20.00 Uhr

21.01.2019, 18.00 – 20.00 Uhr

 

Wissensorganisation mit Citavi (Citavi II)

17.10.2018, 18.00 – 19.30 Uhr

10.12.2018, 18.00 – 19.30 Uhr

04.02.2018, 18.00 – 19.30 Uhr

 

Die Anmeldung zu den Webinaren können Sie bequem via Webformular vornehmen - hier geht es zur Anmeldung.

 

Spannendes neues Online-Seminar bei infernum

Neues Modul 27 „Nachhaltige Entwicklung, Mobilität und Verkehr“

Ab dem 01.04.2019 bietet infernum das neue Modul 27 „Nachhaltige Entwicklung, Mobilität und Verkehr“ an. Es thematisiert das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung mit einem besonderen Schwerpunkt auf das Handlungsfeld Verkehr. Es skizziert nachhaltige Strategien und Ansätze, die zeigen, wie Verkehr nachhaltig gestaltet werden kann und Menschen nachhaltig mobil sein können. Das Modul wird als Online-Seminar mit festen gemeinsamen Terminen im „virtuellen Klassenzimmer“ angeboten.

Zum Sommersemester 2019 wird das bisherige Modul 26 „Nachhaltige Mobilität“ durch das neue Modul 27 „Nachhaltige Entwicklung, Mobilität und Verkehr“ abgelöst. Das Modul thematisiert das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung mit einem besonderen Schwerpunkt auf das Handlungsfeld Verkehr. Es skizziert nachhaltige Strategien und Ansätze, die zeigen, wie Verkehr nachhaltig gestaltet werden kann und Menschen nachhaltig mobil sein können. Die Maßnahmen und Ansätze werden interdisziplinär diskutiert und bezüglich ihrer technischen, gesellschaftlichen und politischen Umsetzbarkeit und Akzeptanz beleuchtet.

Bei dem Modul handelt es sich um ein Online-Seminar, welches in der virtuellen Lernumgebung Moodle angeboten wird. Das Online-Seminar startet am 01.04.2019 und gliedert sich in sechs themenorientierte Lernblöcke. Im Rahmen des Online-Seminars finden sechs Online-Sitzungen statt (08.04./03.06./11.06./17.06./24.06. und 01.07.), jeweils in der Zeit von 19:00-20:30 Uhr.

Die Teilnahme an den Online-Sitzungen ist obligatorisch für den erfolgreichen Abschluss des Moduls. Als Prüfungsleistung erstellen die Studierenden ein Essay, eine Seminararbeit (als Gruppenarbeit) sowie eine Online-Aktivität (Präsentation der Seminararbeit oder Moderation einer Online-Sitzung). In der Lernumgebung besteht in wöchentlichen Diskussionsrunden Gelegenheit für einen Austausch. Nähere Informationen sind ab dem 01.10.2018 im Modulhandbuch zu finden.

Die Anmeldung ist ab dem 01.10.2018 ausschließlich per E-Mail an andrea.petmeck(at)fernuni-hagen.de möglich.

KONSORTIALSTUDIE ZU MIKROPLASTIK

Fraunhofer UMSICHT beim ZDF!

Woher stammen kleine Kunststoffpartikel? Welche Mengen werden jährlich in Deutschland emittiert? Diese Fragen standen bei der »Konsortialstudie Mikroplastik« im Mittelpunkt. Im Auftrag von Partnern aus der Kunststoffindustrie, Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Forschung hat Fraunhofer UMSICHT zwei Jahre lang den Wissensstand zu Mikro- und Makroplastik gesammelt.

Die jährlichen Kunststoffemissionen in Deutschland belaufen sich auf 446.000 Tonnen, wovon nur 26 % aus Makroplastik und 74 % aus Mikroplastik bestehen. Für die Studie hat das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits-, und Energietechnik in Oberhausen 51 verschiedene Quellen für Mikroplastik quantifiziert. Insgesamt haben die Forscher errechnet, dass pro Jahr in Deutschland 330.000 Tonnen Mikroplastik freigesetzt werden, pro Person sind das im Jahr 4 Kilogramm. Hauptquellen der Mikroplastikpartikel sind u. a. der Abrieb von Autoreifen, die Freisetzung bei der Abfallentsorgung, Abrieb von Bitumen in Asphalt, Verwehungen von Sport-, Spiel- und Kunstrasenplätzen, aber auch Abrieb von Schuhsohlen und Faserabrieb bei der Textilwäsche.

Hier geht´s zum Bericht von der ZDF-Sendung heute+:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/mikroplastik-die-neue-gefahr-100.html

 Hier geht es zur Konsortialstudie vom Fraunhofer UMSICHT:

https://www.umsicht.fraunhofer.de/content/dam/umsicht/de/dokumente/publikationen/2018/kunststoffe-id-umwelt-konsortialstudie-mikroplastik.pdf

Lizenz von umweltwissenschaftlicher Datenbank verlängert

Datenbank Environment Complete für 2019 erneut lizensiert

Die Lizenz für die Datenbank Environment Complete wurde verlängert und steht den infernum-Studierenden auch 2019 zur Verfügung. Die Nachweis- und Volltextdatenbank wird von den Studierenden bisher gut angenommen.

Seit 2017 bietet die Universitätsbibliothek der FernUniversität in Hagen den Zugriff auf die umweltwissenschaftliche Datenbank Environment Complete an. Environment Complete ist eine Nachweis- und Volltextdatenbank für die Bereiche Landwirtschaft, Ökologie und Umwelttechnologie. Ausgewertet werden ca. 2.000 Zeitschriften, Bücher und graue Literatur. Aus ca. 700 laufenden Zeitschriften und 180 Monographien sind Volltexte verfügbar. In den vergangenen zwölf Monaten wurde von Angehörigen der FernUniversität rund 127.000 Mal in der Datenbank recherchiert, knapp 2.700 Volltexte und über 17.000 Abstracts wurden abgerufen. Aufgrund dieser guten Nutzungszahlen hat sich infernum entschieden, die Lizenz für ein weiteres Jahr zu verlängern.

Neues Online-Portal für Müll im Meer

Alfred-Wegener-Institut macht Wissen zu Müll im Meer auf LITTERBASE zugänglich

Die Anhäufung von Müll in den Ozeanen bedroht die Meeresumwelt und die darin lebenden Organismen. Die Forschung zu diesem Umweltproblem schreitet schnell voran. Die große Zahl von Forschungsergebnissen erschwert es Interessierten jedoch, dieses Wissen für sich zu erschließen. Das vom Alfred-Wegener-Institut gegründete Online-Portal LITTERBASE macht daher die Ergebnisse zahlloser Studien zu Müll in den Meeren verständlich zugänglich.

Die wachsende Erdbevölkerung und die globale Industrialisierung haben eine kontinuierlich zunehmende Produktion verschiedenster Güter zur Folge. Viele Produkte sind jedoch aufwändig verpackt und werden nur für eine begrenzte Zeit verwendet. Anschließend werden sie zu Müll, der bei unsachgemäßer Entsorgung in die Umwelt gelangt. Inzwischen wissen wir, dass ein wesentlicher Teil dieses Abfalls in die Ozeane gelangt, entweder vom Land aus oder direkt auf See. Die Langlebigkeit zahlreicher Materialien wie Kunststoff, Glas und Metall führt dazu, dass sich kontinuierlich immer mehr Abfälle in den Ozeanen anhäufen. Meeresorganismen interagieren auf unterschiedlichste Weise mit Müll, oft mit tödlichen Folgen. Die Auswirkungen des Mülls auf die Umwelt und die damit verbundenen möglichen Folgen für den Menschen sind im gesellschaftlichen Diskurs wie auch in der medialen Berichtserstattung präsent. Politik und Behörden versuchen das Umweltproblem mit Maßnahmen einzudämmen. Auch wenn noch immer große Lücken bestehen, haben intensive internationale Forschungsaktivitäten unseren Wissensstand stark erweitert. Dieses Wissen ist dringend erforderlich, um das Bewusstsein der Menschen für dieses Umweltproblem weiter zu steigern, aber auch um geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Häufig ist dieses Wissen jedoch nicht zugänglich, da es in der Fachliteratur versteckt ist. Aufgrund seiner Fülle wird es außerdem immer schwieriger zu erfassen.

Das mit infernum kooperierende Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung hat daher das Online-Portal LITTERBASE gegründet. LITTERBASE stellt Informationen aus 1.725 wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu Müll in den Meeren in einer umfangreichen Datenbank zusammen. Aus dieser Datenbank werden laufend aktualisiertes Kartenmaterial und Infographiken erstellt. Diese liefern Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Behörden, Wissenschaft, Medien und der allgemeinen Öffentlichkeit wichtige Informationen zu Mengen, Verteilung und Zusammensetzung von Müll in den Meeren und deren Auswirkungen auf Meeresorganismen. So vermittelt das Portal ein breites, faktenbasiertes Verständnis dieses Umweltproblems.

LITTERBASE wird ständig aktualisiert, um mit den kontinuierlich voranschreitenden Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet Schritt zu halten. Dabei ist nicht auszuschließen, dass Publikationen übersehen werden. Sie sind herzlich eingeladen, das AWI unter litterbaseawide auf aktuelle Literatur hinzuweisen. Weiteres Hintergrundwissen zum Thema Müll in den Meeren gibt es in den Publikationen führender Wissenschaftler in dem Buch Marine Anthropogenic Litter, das als kostenloses PDF zum Download verfügbar ist.

JETZT CROWDFUNDING UNTERSTÜTZEN UND FESTIVALTICKETS SICHERN!

5. Innovative Citizen Festival vom 26. – 28. Oktober 2018 in Dortmund

„Es wird gesägt, gehämmert, geschnibbelt, geklickt, gelötet, gekocht, programmiert, probiert, experimentiert, 3-d-gedruckt, gelasert, getanzt und geschnackt.“

Das Innovative Citizen Festival verbindet die Idee des Selbermachens mit modernen digitalen Techniken. An den drei Tagen können Bürger jeden Alters an Workshops, Vorträgen und Aktionen zu den Themen Digitale Fertigung, Food+Farming, Circular City und Textiles teilnehmen. Ziel des »Innovative Citizen Festival« ist es, die Grenzen zwischen Konsumenten und Produzenten, Laien und Experten zu überwinden.

Das Innovative Citizen Festival ist eine gemeinsame Veranstaltung von Fraunhofer UMSICHT, dem Dortmunder U, der Folkwang Universität der Künste sowie der DEZENTRALE – dem Gemeinschaftslabor für Zukunftsfragen – als Partner der Veranstaltung.

Das Festival findet vom 26. – 28. Oktober 2018 im Dortmunder U und in der Werkhalle des Union Gewerbehofs statt.

Tickets für das Festival sind bald hier erhältlich.

Im Vorhinein läuft aber schon ein Crowdfunding, an dem man sich beteiligen kann und welches den Zweck hat, die Ticketpreise niedrig zu halten, Workshopleiter und Vortragende zu honorieren oder Materialien für die Workshops zu besorgen. Unterstützer können durch das Crowdfunding somit früher Festivaltickets und Kombipakete zum Sonderpreis bekommen und haben außerdem die Gelegenheit, sich Angebote, wie eine Übernachtung in einem Tiny House, zu sichern.

Präsenzseminar „Luftgetragene Emissionen: Stadtluft“

Anmeldung ist ab sofort freigeschaltet!

Das modulübergreifende Präsenzseminar „Luftgetragene Emissionen: Stadtluft“ findet am 16. - 17. November 2018 in der Fraunhofer Zentrale in München statt.

Eine ANMELDUNG ist unter http://www.umweltwissenschaften.de/präsenzseminare möglich. Das Seminar beginnt am Freitag, 16.11.2018 um 9:30 Uhr und endet gegen 19 Uhr. Am Samstag, 17.11.2018 beginnt das Seminar um 9:00 Uhr und endet gegen 14:30 Uhr. Das vorläufige Programm wird in Kürze veröffentlicht.

 Es gibt die Möglichkeit Studierendenreferate zu halten.

Präsenzseminar „Interdisziplinäre Einführung in die Umweltwissenschaften“, 21.-22.09.2018

Präsenzseminar zum Einführungsmodul 22: Es gibt noch freie Plätze!

Es sind noch Plätze frei im Präsenzseminar zum Einführungsmodul „Interdisziplinäre Einführung in die Umweltwissenschaften“ vom 21.-22.09.2018 in Münster.

Zweimal jährlich findet das Präsenzseminar zum Einführungsmodul „Interdisziplinäre Einführung in die Umweltwissenschaften“ im Franz-Hitze-Haus in Münster statt. Das Präsenzseminar bietet einen umfassenden Überblick über die Studienorganisation bei infernum sowie eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten in den Umweltwissenschaften. Das inhaltliche Oberthema des Präsenzseminars vom 21.-22.09.2018 ist Grüne Gentechnik – Genfood. Es sind noch Plätze frei! Melden Sie sich jetzt an.

infernum-Tag 2018: Vorträge online

Vorträge vom infernum-Tag 2018 im infernum-Youtube-Kanal

Wer beim infernum-Tag 2018 nicht live dabei sein konnte, kann sich die Vorträge von Prof. Dr. Tilman Santarius und Dr. Daniel Kiel nun nachträglich im infernum-Youtube-Kanal anschauen.

Am 09. Juni 2018 fand der infernum-Tag zum Thema „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“ statt. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln wurden zu diesem Anlass Chancen und Risiken der Digitalisierung für eine Nachhaltige Entwicklung diskutiert. Zwei der Vorträge wurden aufgezeichnet und können im infernum-Youtube-Kanal aufgerufen werden: Der Vortrag von Prof. Dr. Tilman Santarius (TU Berlin) zum Thema „Smarte grüne Welt?“ sowie der Vortrag von Dr. Daniel Kiel (FAU Erlangen-Nürnberg) zum Thema „Mehr als nur ein Hype? Industrie 4.0 als Zukunftsmodell einer nachhaltigen industriellen Wertschöpfung“

Seit 01.06.2018 gibt es das neue Modul 16 im Lehrprogramm!

Nachhaltige Energieversorgung: Energieanlagen, -netze und –wirtschaft

Das Modul 16 stellt sowohl die technologischen Grundlagen von modernen Energieanlagen und Energienetzen dar als auch die relevanten wirtschaftlichen, systemischen und ökologischen Zusammenhänge. Aufbauend auf diesem breiten Grundlagenwissen werden aktuelle Entwicklungen erläutert und diskutiert sowie Anwendungsbeispiele vorgestellt. Dazu ist das Modul in vier Kurseinheiten mit mehreren weiterführenden interaktiven Lerneinheiten gegliedert.

Das neue Modul beschäftigt sich mit bisherigen, aktuellen aber auch zukünftigen energiewirtschaftlichen/-politischen/-technischen Entwicklungen im Rahmen der Energiewende, mit Funktionsweisen der relevanten Energiekonversionstechnologien und deren jeweiligen Vor- und Nachteilen. Die Studierenden lernen grundlegende Berechnungen durchzuführen und vergleichende Abschätzungen zu treffen und sind imstande, den Aufbau und die Funktionsweise von Strom-, Wärme-/Kälte- und Gasnetzen darzulegen sowie aktuelle Entwicklungen bei diesen zu benennen. Darüber hinaus können sie Methoden und Vorgehensweisen erläutern, mit deren Hilfe wirtschaftliche, nachhaltige und umweltverträgliche Energieversorgungskonzepte für Objekte erstellt werden können – sowohl für Wohngebäude als auch für gewerbliche/industrielle Objekte.

Das Modul gliedert sich in vier Studienbriefe: Energiewirtschaft, Energiekonversionstechnologien, Leistungsgebundene Energieversorgung und Energieversorgung von Objekten.

Eine interaktive Lerneinheit „Die Stadt als Speicher“ führt die Studierenden durch ein aktuelles Forschungsprojekt von Fraunhofer UMSICHT, bei dem es um die Vernetzung von flexiblen Versorgungsanlagen und Speichern zu einem so genannten virtuellen Kraftwerk bzw. Speicher geht.

Mehr Informationen zum Modul und den einzelnen Studienbriefen finden Sie hier.

Login-Bereich für Studierende

Automatischer Mailversand zum Login-Bereich funktioniert wieder!

In den letzten Tagen funktionierte zeitweise der automatische Mailversand im Login-Bereich unserer Homepage nicht. Der Fehler wurde jedoch inzwischen behoben. Falls Sie selbst betroffen waren - wir helfen gerne weiter!

Wer in den vergangenen Tagen eine Einsendeaufgabe angefordert hat oder ein Modul im Login-Bereich unserer Homepage belegt hat bekam in den letzten Tagen leider nicht - wie sonst üblich - die automatisch generierte Bestätigungsmail aus dem Koordinationsbüro. Hier lag eine Störung im Mailversand vor, auf die Sie uns dankenswerterweise aufmerksam gemacht haben. Unsere Agentur hat diesen Fehler nun schnellstmöglich behoben, so dass nun alles wie gewohnt funktioniert!

Sollten Sie Bedenken haben, ob Ihre studienorganisatorischen Aktivitäten im Login-Bereich fehlerfrei übermittelt wurden, wenden Sie sich gerne per E-Mail (infernumfernuni-hagende) an das Koordinationsbüro in Hagen, dann prüfen wir das für Sie!

Bei dieser Gelegenheit schon einmal die Erinnerung: Sie können sich seit dem 01.06.2018 zum Wintersemester 2018/2019 zurückmelden! :-)

DEUTSCHLANDSTIPENDIUM 2018/2019

Monatliche Förderung in Höhe von 300 Euro – jetzt bewerben!

Auch im Studienjahr 2018/2019 haben infernum-Studierende, die im Masterstudiengang eingeschrieben sind, die Möglichkeit, sich für das Deutschlandstipendium der FernUniversität zu bewerben. Die Bewerbung ist noch bis zum Freitag, 31. August 2018 möglich.

Bereits in den vergangenen Jahren wurden infernum-Studierende durch das Deutschlandstipendium unterstützt, mit dem die FernUniversität in Hagen und Sponsoren aus dem Wirtschaftsbereich sowie private Unterstützende Leistungsstärke, aber auch gesellschaftliches oder soziales Engagement belohnen. Falls auch Sie sich bewerben möchten: Bitte denken Sie daran, dass Sie für eine Bewerbung um ein Stipendium aktuell in den Studiengang eingeschrieben bzw. rückgemeldet sein müssen! Mehr Infos gibt es unter www.fernuni-hagen.de/universitaet/stipendium/info_studierende.shtml.

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Ringvorlesung im Forschungsschwerpunkt "Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit"

Im kommenden Wintersemester 2018/2019 wird es im Rahmen des neuen Forschungsschwerpunktes "Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit" eine Ringvorlesung geben, deren Themen für infernum-Studierende besonders spannend sein dürften - jetzt Termine vormerken! 

Der neue Forschungsschwerpunkt "Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit" an der FernUniversität hat sich zum Ziel gesetzt, die vielfältigen Forschungsaktivitäten aller Fakultäten zu bündeln und sichtbar zu machen. Aus einer interdisziplinären Perspektive heraus soll der Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gefördert werden. Diesem Ziel dient u.a. auch die geplante Ringvorlesung, die im Wintersemester 2018/2019 starten wird und sich an alle an nachhaltigen Lösungsstrategien im Energie- und Umweltbereich richtet. Es sind drei Vorlesungen an der FernUniversität in Hagen geplant, deren Termine Sie sich bereits jetzt vormerken sollten:

Den Auftakt macht am 10.10.2018 um 17:30 Uhr Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), die zum Thema "Die wirtschaftlichen Chancen einer klugen Energiewende" sprechen wird.

Am 05.12.2018 folgt um 18:00 Uhr Prof. Dr. Michael Schreckenberg von der Universität Duisburg-Essen mit einem Vortrag zum Thema "Die Zukunft der Mobilität - wie wir uns bewegen werden".

Abschließen wird die Ringvorlesung im Wintersemester 2018/2019 am 16.01.2019 Prof. Dr. Newig von unserem Kooperationspartner, der Leuphana Universität Lüneburg, mit seinem Beitrag "Mehr Bürgerbeteiligung = mehr Ökologie? Ergebnisse der Lüneburger Partizipations-Studie."

Eine Fortsetzung der Ringvorlesung im Sommersemester 2019 ist geplant. Nähere Informationen zur den Vorträgen finden Sie im Flyer zur Veranstaltung.

 

 

infernum-Tag 2018

Digitalisierung nachhaltig gestalten – Interdisziplinäre Impulse

Kann Digitalisierung den Weg in eine nachhaltige Zukunft unterstützen? Eine schwierige Frage, auf die es vielfältige Antworten gibt. Dies zeigte auch der infernum-Tag bei Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen, auf dem am 9. Juni Studierende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über die beiden Topthemen Digitalisierung und Nachhaltigkeit und ihr ambivalentes Verhältnis zueinander diskutierten. Im Fokus stand die Frage, wie die Digitalisierung gestaltet werden muss, um ihre Chancen für die Nachhaltigkeit zu nutzen und ihre Risiken zu minimieren. 

Die Anbieter des Fernstudiengangs infernum (Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften), die FernUniversität in Hagen und Fraunhofer UMSICHT, bieten mit dem infernum-Tag regelmäßig ein Forum für fächerübergreifende Diskussionen zu aktuellen umweltwissenschaftlichen Fragen. Die wissenschaftliche Leitung von infernum, Prof. Dr. Görge Deerberg und Prof. Dr. Annette Elisabeth Töller, sowie der Abteilungsleiter der Fraunhofer Academy, Dr. Roman Götter, begrüßten die Besucherinnen und Besucher des infernum-Tages mit der Frage, ob und inwiefern der digitale Wandel den Weg in eine nachhaltige Zukunft beschleunigen kann. Unter der Leitfrage „Smarte grüne Welt?“ beleuchtete der Soziologe Tilman Santarius die Umweltbilanz der digitalen Gesellschaft kritisch. Die klare Botschaft des Professors für Sozial-ökologische Gesellschaftstransformation an der TU Berlin lautete: „Digitalisierung kann und muss von Bürgern und Politik aktiv gestaltet werden – sonst führt sie einseitig zu mehr Wachstum, während die Umwelt und die Menschen auf der Strecke bleiben!“ Santarius präsentierte dafür eine Reihe von Leitprinzipien einer ökologisch-nachhaltigen „sanften Digitalisierung“.

Digitalisierung: Chancen und Risiken

Nach dem Überblicksvortrag von Prof. Santarius thematisierte Dr. Daniel Kiel die Chancen und Risiken für Nachhaltigkeit aus Unternehmensperspektive. Kiel forscht als Ökonom an der Universität Erlangen-Nürnberg in einem interdisziplinären Forschungsprojekt zu Industrie 4.0 als nachhaltiges Modell industrieller Wertschöpfung. Er zeigte, dass die Verzahnung industrieller Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik sowohl für die ökonomische also auch für die ökologische und soziale Dimension von Nachhaltigkeit Chancen bietet. Ähnlich wie Santarius mahnte er jedoch an, dafür sowohl unternehmensseitig als auch gesellschaftspolitisch förderliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Prof. Dr. Görge Deerberg schloss die Vortragsreihe und präsentierte Chancen und Risiken digitaler Innovationen wie Smart Home und Smart Mobility aus Nachhaltigkeitsperspektive. Der stellvertretende Institutsleiter des Fraunhofer Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, der seit 2005 zum Wissenschaftlichen Leitungsduo des Studiengangs infernum gehört, lenkte den Blick insbesondere auch auf datenschutzbezogene Fragen und plädierte für eine gesellschaftliche Debatte über Datensouveränität in digitalisierten Zeiten. 

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden die Impulse aus allen drei Vorträgen noch einmal in der Gesamtschau betrachtet und miteinander in Beziehung gesetzt. Jana Rasch, Masterstudentin bei infernum, erklärte im Anschluss an die Diskussion: „Es war spannend, so viele unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu erleben!“. 

Am Nachmittag des Veranstaltungstages standen die infernum-Studierenden im Mittelpunkt. Thomas Bien, Barbara Mittermeier, Tina Schubert (in Abwesenheit), Ueli Gisiger und Dorothee Meyer-Kahrweg wurden für ihre hervorragenden Leistungen im Studiengang infernum ausgezeichnet. Dorothee Meyer-Kahrweg, die beste Absolventin des Studienjahres 2016/2017, stellte ihre Masterarbeit zur Vermeidung von Konflikten zwischen der Windenergienutzung und Naturschutzbelangen vor. „Es ist eine tolle Belohnung für all die Mühen eines berufsbegleitenden Studiums, hier heute vortragen zu dürfen“, freute sich Meyer-Kahrweg.  

Neugierig geworden? Alle Vorträge des infernum-Tags werden in Kürze auf dem Youtube-Kanal des Interdisziplinären Fernstudiums Umweltwissenschaften online abrufbar sein: https://www.youtube.com/channel/UC_-jRcRbI3_nwLroOdlnwmA.