Einführung in die Volkswirtschaftslehre für Umweltwissenschaftler [Inhalt]
Internalisierung externer Effekte [Inhalt]
Ökonomie umweltpolitischer Instrumente [Inhalt]
Ökonomische Bewertung von Umweltschäden [Inhalt]

In diesem Modul werden die Grundlagen für ein Studium umweltökonomischer Zusammenhänge gelegt. Der mikroökonomische Teil behandelt die Theorie der Firma und die Theorie des Haushalts sowie die Grundelemente des Marktgeschehens und ihr Zusammenwirken. Im makroökonomischen Teil geht es insbesondere um die volkswirtschaftliche Rechnungslegung als Grundlage der sozialen Wohlfahrtsmessung. Zur Vorbereitung auf die im Modul Umweltökonomie 2 thematisierte Diskussion um eine nachhaltige Entwicklung bietet dieses Modul außerdem eine Einführung in dynamische makroökonomische Modelle.

Aus ökonomischer Sicht liegt die Ursache des Umweltproblems darin, dass die Betreiber von umweltbelastenden Aktivitäten Kosten bei Dritten verursachen (insbesondere durch Emissionen), die sie bei der Entscheidung über die Qualität und das Ausmaß ihrer Aktivitäten nicht berücksichtigen. Durch das hiermit beschriebene Phänomen der "externen Effekte" entstehen im Marktsystem erhebliche Allokationsprobleme. Die Natur dieser Probleme und Möglichkeiten der Abhilfe werden in diesem Modul analysiert. Dabei stehen Verhandlungen nach dem Konzept des Ökonomie-Nobelpreisträgers Ronald Coase, das Umwelthaftungsrecht und eine auf A. C. Pigou zurückgehende Methode der Besteuerung im Vordergrund der Betrachtung.

In der umweltpolitischen Diskussion nimmt der Streit um die Eignung alternativer Instrumente einen breiten Raum ein. Im dritten Teil werden die außerordentlich zahlreichen Politikvarianten zu drei "Prototypen" zusammengefasst: Auflagen, Abgaben, Zertifikate. Sie werden insbesondere untersucht auf ihre Effizienz, ihre Anreizwirkung für den umwelttechnischen Fortschritt und hinsichtlich der Genauigkeit, mit der sie ein umweltpolitisches Ziel erreichen können.

In der umweltpolitischen Debatte wird häufig gefordert, die Preise von Produkten müssten "die ökologische Wahrheit" sagen. Damit ist gemeint, dass sich der Verzehr von Umweltressourcen, der mit ihrer Produktion und ihrem Konsum einhergeht, in ihren Marktpreisen widerspiegeln soll. Häufig wird übersehen, dass diese Forderung eine monetäre Bewertung von Umweltschäden voraussetzt. Das vorliegende Modul stellt verschiedene sozio-ökonomische Bewertungsverfahren kritisch vor.


    



Betreuerin:
Dr. Bianca Rundhagen

Tel. 0 23 31 – 987 44 53
Bianca.Rundshagen@Fernuni-Hagen.de



Verantwortlich: Prof. Dr. Alfred Endres

Autor/inn/en: Alfred Endres, Volker Radke, Karin Holm-Müller

Lehrformen: gedruckter Studienbrief mit Übungsaufgaben zur Selbstkontrolle (364 Seiten)

Voraussetzungen: Keine weiteren

Andere Studiengänge: Sinnvoll für alle umwelt- und wirtschaftswissenschaftlich orientierten Studiengänge, insbesondere für MBA-Studiengänge

Leistungspunkte: Einsendeaufgabe erfolgreich bearbeiten

Arbeitsaufwand: 4 Credits, 120 Stunden

Preis: 390,-- €