Herzlichen Glückwunsch, infernum!

20 Jahre infernum – das ist ein Grund zum Feiern!

Schauen Sie mit uns zurück auf die Gründung und die Historie des Studiengangs!  Gerne lassen wir Sie außerdem teilhaben an einer bunten Mischung an Glückwünschen und Gratulationen! 


Als Studiengangsanbieter blicken wir zurück auf zwei Jahrzehnte infernum:
In der linken Spalte finden Sie einen chronologischen Rückblick auf die Entstehung des Weiterbildungsangebotes bis hin zum heutigen Tag – wenn Sie auf die Jahreszahl klicken, erhalten Sie weitere Informationen. 
Auf der rechten Seite kommen unsere Absolventinnen, Absolventen, Studierenden und Weggefährtinnen sowie Weggefährten zu Wort – wie Sie sehen werden, auf ganz unterschiedliche Art und Weise. 


Falls auch Sie uns einen Glückwunsch übermitteln möchten oder als Absolvent/-in bzw. Student/-in einen Steckbrief ausfüllen möchten, finden Sie hier die entsprechenden Vordrucke, die Sie uns bitte per E-Mail übermitteln – wir freuen uns!

Zwei Jahrzehnte Infernum Ein Rückblick

Start des Studiums mit 43 Studierenden

Das Centre for Sustainability Management (CSM) der Leuphana Universität Lüneburg ist seit Beginn Kooperationspartner von infernum.

Anja Gerstenmeier, heutige Leiterin des Koordinationsbüros am Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen, begleitet bereits die Ideenentwicklung zum Studiengang infernum im Jahr 1997 und ist von Anfang an dabei.

Erstakkreditierung zum Masterstudiengang

Erste Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH und das Franz-Hitze-Haus in Münster werden Kooperationspartner von infernum.

Prof. Dr. Görge Deerberg übernimmt die wissenschaftliche Leitung von infernum seitens Fraunhofer UMSICHT.

Gründung der Fraunhofer Academy mit infernum als einer von drei Gründungsstudiengängen

Erster infernum-Tag zum Thema „Perspektiven auf den Klimawandel“

Erfolgreiche Reakkreditierung für fünf Jahre: Im Rahmen der Reakkreditierung wird entschieden, das 60-Credits-Masterprogramm um ein 90- und 120-Credits-Masterprogramm zu ergänzen.

Zweiter infernum-Tag: Thema „Nachhaltige Standortentwicklung“

Beteiligung am EU-Projekt „LECH-E – THE LIVED EXPERIENCE OF CLIMATE CHANGE”

Dritter infernum-Tag: Thema „Wasser“ und Festakt „10 Jahre infernum“

Petra Richter startet als Teamassistentin im Koordinationsbüro an der FernUniversität in Hagen.

Start der ersten Förderphase des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekts MINT-ONLINE.

Frau Dr. Andrea Petmecky startet als Leiterin des Koordinationsbüros an der FernUniversität in Hagen.

Zweite Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung

Vierter infernum-Tag: Thema „Die Energiewende als gesamtgesellschaftliche Herausforderung“

Das Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven wird Kooperationspartner von infernum.

Jutta Wack startet als Mitarbeiterin des Koordinationsbüros am Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen.

Fünfter infernum-Tag zum Thema „Nachhaltige Ernährung – Trend oder Notwendigkeit?“

Sara Becker startet als Studiengangskoordinatorin im Koordinationsbüro an der FernUniversität in Hagen.

Erfolgreiche Reakkreditierung für sieben Jahre

Auszeichnung als Ort des Fortschritts durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW

Dritte Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung

Sechster infernum-Tag: Thema „TAT‐ORT Nachhaltigkeit: Erfolgreiche Fälle aus der Praxis“

Start der zweiten Förderphase des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekts MINT-Online

Prof. Dr. Annette Elisabeth Töller übernimmt die wissenschaftliche Leitung von infernum seitens der FernUniversität in Hagen.

Erste Auszeichnung als „Netzwerk des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission

Siebter infernum-Tag: Thema „Gutes Leben – geht das einfach? Strategien zur Umsetzung suffizienter Lebensstile“

Laura Oehmigen startet als Studiengangskoordinatorin im Koordinationsbüro am Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen.

Zweite Auszeichnung als „Netzwerk des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission

Achter infernum-Tag: Thema „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“

infernum feiert 20. Geburtstag

Zum Jubiläum und für die Zukunft das Beste!

Videogruß von Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg

Videogruß von Prof. Dr. Annette Elisabeth Töller

Videogruß der Rektorin Prof. Dr. Ada Pellert

(Musikalischer) Videogruß von Prof. Dr. Alfred Endres

Videogruß von Prof. (i.R.) Dr. Georg Simonis

Herr Villano

Liebes infernum Team,

„Ewig währt am längsten“, hat einmal der Dicher Kurt Schwitters gesagt. Bis dahin ist es noch ein langer Weg aber die ersten 20 Jahre sind geschafft!

Mit 20 Jahren ist man erwachsen. Hat das Kindesalter hinter sich, die Pupertät gemeistert und weiß nun wo man steht und wo man hin möchte.

Das Studium, die Angebote und das Team haben sich in der Zeit enorm weiterentwickelt und bilden nun einer breiten Studentenschaft interessante Ansätze sich nebenberuflich in umweltwissenschaftlichen Themen zu vertiefen. Der interdisziplinäre Ansatz zeichnet infernum aus und macht das Studium und die Studenten nach dem Abschluss interessant.

In der sich immer stärker wandelnden und vernetzten Gesellschaft werden die Ansätze von infernum immer wichtiger, sei es in den Bereichen Klimawandel, Kreislaufwirtschaft oder Biodiversität.

Nach einer nun 20 jährigen Erfolgsgeschichte wünsche ich infernum alles Gute und weiterhin die Ausdauer, die Motivation und das Gespür, die richtigen Themen zur richtigen Zeit anzubieten. So lassen sich motivierte Studenten ausbilden, die in der Industrie und Verwaltung die Abläufe und Prozesse hinterfragen und damit einen positiven Beitrag an die Gesellschaft zurück geben.

Herzlichen Glückwunsch.

Dr. Michael Wibbe

Der Dozent Dr. Michael Wibbe sendet uns seine Glückwünsche in Reimform.

20 Jahre Infernum

Natur und Umwelt zu studieren,
es in die Praxis adaptieren,
ist ein großes Ziel
mit Arbeit viel.

So dachte schon manch Absolvent
und ging, weil man dort kompetent,
nach Oberhausen oder Hagen
um sich zu plagen.

An’s Werk geht’s dann mit viel Elan,
wichtig ist ein Arbeitsplan,
Module gibt’s und Seminare,
oft brauchbare.

Am Ende stehen die Dozenten
und bewerten die Studenten.
Dies der Wahrheit nicht entspricht,
und hier unten stimmt was nicht.

Schon vorher gibt’s manch Diskussion,
kann man das schreiben, gab’s das schon?
Hier ist ein tolles Exposé
mit einer famosen Idee.

Die Themen waren manchmal kraus,
was man da las, war echt ein Graus.
Ziel ist oft die Rettung der Welt,
die leider entfällt.

Fachfremd quält sich der Kandidat
mit Dingen die ihm scheinen sehr fad,
versteht doch wirklich der Fachmann nur
die Struktur.

Der Boden ist recht diffizil,
zu lernen gibt’s da ziemlich viel.
Vor Wasser, Luft, Mineral und Tier
graut es mir.

Auch wie Tiere sich verhalten
und Biotope sich entfalten,
ist echt schwierig,
mal ehrlich.

Mit Quellen die Fakten belegen,
kommt manchem gar nicht gelegen.
Persönliches ist gar nicht gefragt
auch wenn’s nicht behagt.

Doch dieses hab ich klar gelesen,
und an jenem Ort bin ich schon gewesen.
Diese Bewertung ist ein Hohn,
beim Anwalt bin ich schon.

Zum Abschluss gab’s die Disputation,
da zeigte jeder, was konnte er schon,
nach dem Vortrag die Fragen,
wie soll man‘s nur sagen?

Der Master of Science frischgebacken,
kann jetzt seine Zukunft anpacken,
neuer Job, Beförderung,
berufliche Erweiterung.

Mein persönliches Engagement
fing auch vor 20 Jahren an,
zunächst gab’s Müll und Deponien
in verschiedenen Kategorien.

Später wurden die Themen erweitert,
mit Forst und Agrar der Autor erheitert,
was sind der Erde Plagen,
waren die Fragen.

Module, welche betreffen das Land,
die Bedeutung davon wird meistens verkannt.
Probleme gibt es hier viel,
ein blödes Spiel.

Gern bin ich auch heute noch bei der Sache,
auch wenn ich dabei nicht immer lache.
Doch ist‘s unter’m Strich
erquicklich für mich.

Nach der langen Zeit ist klar,
das wünsch ich gern der ganzen Schar
mit Freud‘, Geduld und Lachen
die nächsten Jahrzehnte zu machen.

Prof. Dr. Rolf Kümmel

Der Dozent Prof. Dr. Rolf Kümmel sendet uns seine Glückwünsche.

Infernum zum zwanzigsten Geburtstag

Die Umwelt ist seit Jahrzehnten Untersuchungsgegenstand zahlreicher Fachdisziplinen. Es war kurz vor der Jahrhundertwende, als Wissenschaftler der FernUniversität und des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik beobachteten, dass sich Natur- und Technikwissenschaftler mit Politik-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern nur unzureichend über Umweltprobleme und ihre Lösung austauschen können. Diese Erkenntnis war der Startschuss dafür, dass sich ein rundes Dutzend akademischer Abenteurer aus Hagen und Oberhausen zusammenfand, um die Idee eines interdisziplinären Weiterbildungsstudiums Umweltwissenschaften Gestalt werden zu lassen. Es machte Spaß, war aber andererseits auch nicht ganz einfach, die angedachten Studieninhalte zu präzisieren, Sympathisanten und Sponsoren aus verschiedensten Gesellschaftsschichten zu rekrutieren, die finanziellen Rahmenbedingungen zu klären und die anfangs nicht geringe Zahl der Zweifler von dem Vorhaben zu überzeugen.

Viel Unterstützung erhielten wir von Beginn an vom Rektor der FernUniversität, von der Fraunhofer-Gesellschaft und erfreulicherweise auch von den Studierenden selbst, alles Praktiker, meist mit einem ersten akademischen Abschluss ausgestattet, oft an verantwortlichen Stellen in Industrie, Verwaltung oder Wissenschaft tätig, die uns ermunterten und die in den Lehrveranstaltungen und in Online-Foren nützliche Vorschläge zur Verbesserung und Erweiterung der Lehrinhalte einbrachten. Das Projekt entwickelte sich langsam, aber stetig, wuchs und gedieh und kann heute mit ein klein wenig Stolz auf eine zwanzigjährige Frühgeschichte zurückblicken. Die Qualifizierungsarbeiten, die die Studierenden während der Weiterbildung anfertigten, umfassten multidisziplinäre und interdisziplinäre umweltwissenschaftliche Themen, die nicht nur in Deutschland und in Europa, sondern auf allen Kontinenten angesiedelt waren. Die rund hundert Haus- und Masterarbeiten, die ich in den vergangenen zwanzig Jahren betreut habe, befassten sich beispielsweise mit den mexikanischen Mangrovenwäldern, mit der Wasserkraftnutzung im südlichen Afrika, mit Solarstromanlagen in Südostasien, mit wirtschaftlichen Chancen und ökologischen Risiken der Kunstschneebereitung in europäischen Mittelgebirgen, mit der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe oder mit Problemen der Umsetzung des europäischen Umweltrechts. Die Menschen, die ich auf diesem Weg kennengelernt habe, die Erfahrungen, die ich im Dialog mit den Studierenden sammeln konnte, und die Kenntnisse, die ich selbst dabei erwarb, gehören für mich zu den wertvollsten persönlichen Resultaten des Studiengangs.

Ich gratuliere Infernum zum zwanzigsten Geburtstag und wünsche den Absolventinnen und Absolventen, den Studierenden und all denen, die den Studiengang fachlich und organisatorisch betreuen, zunächst für die kommenden zwanzig Jahre, viel Erfolg, Gesundheit und alles Gute.

Happy birthday, liebes Infernum, happy birthday to you!

Rolf Kümmel

Prof. Dr. rer. nat. habil.

Fraunhofer UMSICHT Oberhausen

Unsere Studierenden und Absolventinnen & Absolventen