21.05.2010
Infernum-Seminar in Berlin
Berliner Luft mit einer gehörigen Prise politischer Praxis schnupperten 30 Studierende des weiterbildenden interdisziplinären FernUni-Masterstudiengangs Umweltwissenschaften (infernum) Anfang Mai beim diesjährigen Seminar für Technikfolgenabschätzung.
Erste Station war der Sitzungssaal des Bundestagssauschusses für „Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung“ (TAB), eine seit 1990 bestehende unabhängige, wissenschaftliche Beratungseinrichtung des Bundestages.
Dort gab Prof. Armin Grundwald, wissenschaftlicher Leiter des TAB-Büros und Direktor des Karlsruher Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) einen Überblick über die Arbeit des TAB. Außerdem stellte er einen Bericht des TAB zur umstrittenen Carbon Capture und Storage (CCS) Technologie vor. Am Beispiel dieser Technologie sowie der verstärkten Nutzung von Biomasse machten sich die Studierenden mit den Instrumenten und Methoden der Technikfolgenabschätzung und Innovationsanalyse vertraut.
Nach einem Rundgang durch den Reichstag und seine gläserne Kuppel, ging es weiter in das Berliner Regionalzentrum der FernUni. Dort setzten Uta Bergstedt, Professorin für Biologie an der Niederrheinischen Fachhochschule, und Prof. (i.R.) Georg Simonis, früherer wissenschaftlicher Leiter des infernum-Studiengangs das Seminar mit den Studierenden fort. Als Gastredner begrüßten sie u.a. Prof. Rolf Kreibich, Direktor des Berliner Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT).
Einem Studierenden war sprichwörtlich kein Weg zu weit, um an dem infernum-Seminar teilnehmen zu können. Moussa Doumbiareiste reiste extra aus Mali an. Der Ingenieur der Gesellschaft für Zusammenarbeit (GTZ) hielt ein Referat zu den Chancen und Risiken der Nutzung von Jetropha, einer nachwachsenden Energiepflanze.
[Quelle: www.fernuni-hagen.de/universitaet/aktuelles/2010/05/18_ak_infernum_berlin.shtml]
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