Brückenkurs

 

Im Rahmen des Weiterbildungsangebotes infernum werden interdisziplinäre Kenntnisse aus  verschiedenen Disziplinen der Umweltwissenschaften vermittelt, die die Studierenden zur Lösung komplexer Umweltprobleme befähigen sollen. Die Studierenden sollen während ihres Studiums umweltwissenschaftliches Fachwissen  der eigenen Disziplin vertiefen, sich aber ebenfalls in für sie zunächst fremde Disziplinen einarbeiten. Darüber hinaus studieren im Rahmen des Zertifikatsprogramms auch Studierende ohne ersten Hochschulabschluss. Um den Studierenden den Einstieg in fachfremde Disziplinen zu erleichtern und den Studienerfolg der heterogen vorgebildeten Studierenden zu sichern, wurde im Projektzeitraum ein Brückenkurs entwickelt, der insbesondere fachfremden Studierenden den Zugang zu den Natur- und Ingenieurwissenschaften bzw. den Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften erleichtern und bedarfsgerechtes Grundlagenwissen vermitteln soll.

 

Zu Beginn des Förderzeitraumes wurde daher zunächst eine Bedarfsanalyse durchgeführt, in deren Kontext sowohl die Studierenden als auch die Betreuenden des Studiengangs befragt wurden, um die relevanten Inhalte und möglichen Funktionen des Brückenkurses zu identifizieren. Die Umfrage ergab, dass der Bedarf nach Unterstützung seitens der Studierenden sehr individuell ist und ein klassischer Brückenkurs ungeeignet erscheint. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam die Befragung der Modulbetreuenden, mit der die studentischen Wissensdefizite bei der Bearbeitung der Module und Prüfungsaufgaben identifiziert werden sollten. Die in den Befragungen der Studierenden und Modulbetreuenden konkret genannten Inhalte für einen Brückenkurs sind sehr individuell und hängen stark von der Vorbildung und den Interessen der einzelnen Studierenden ab. Für den zu entwickelnden Brückenkurs ergab sich hieraus Flexibilität als das wichtigste und entscheidende Anforderungskriterium: Der Brückenkurs sollte aus diesem Grund eine möglichst große Bandbreite an Inhalten bieten, aus der die Studierenden individuell und flexibel das für sie relevante und passgenaue Wissen auswählen können. Der Brückenkurs ist deshalb als "Baukasten" im Blended-Learning-Format konzipiert und umfasst zentrale Begriffe, Methoden und Prinzipien aus den Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Die Lehrinhalte wurden in enger Abstimmung mit den Modulbetreuenden definiert und ausgehend von den Erkenntnissen einer Recherche zu multimedialen Methoden der Wissensvermittlung in kleinen Lerneinheiten umgesetzt.

 

Das Angebot ist für alle Studierenden unabhängig von Abschlussziel, Studienprogramm und Modulbelegung auf Antrag zugänglich.

 

Abbildung: Brückenkurs (eigene Darstellung)

 

Je nach Bedarf können die Studierenden die einzelnen Lerneinheiten aus einer in Themencluster strukturierten Übersicht oder aus einer alphabetisch sortierten Aufzählung einzelner Stichworte auswählen. Hierdurch wird gewährleistet, dass sich die Studierenden passgenau fehlendes Grundlagen- und Methodenwissen aneignen und/oder einmal bereits gelerntes Wissen auffrischen können.

 

 

Abbildung: Brückenkurs-Lernumgebung – Alphabetische Sortierung der Stichworte (eigene Darstellung)

 

 

Abbildung: Brückenkurs-Lernumgebung – Themenbereiche der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (eigene Darstellung)

 

 

Abbildung: Brückenkurs-Lernumgebung – Themenbereiche der Natur- und Ingenieurwissenschaften (eigene Darstellung)

 

Mit Tutorials, interaktiven Übungen, einführenden Videos und ergänzenden Texten im E-Book-Format liegen die für den Brückenkurs erstellten Lerneinheiten zum Grundlagen- und Methodenwissen antragsgemäß in multimedialer Form vor und werden den Studierenden im Rahmen einer eigens zu diesem Zweck eingerichteten und gestalteten Lernumgebung auf der Lernplattform Moodle bereitgestellt

Umweltwissenschaften | FernUniversität in Hagen | 58084 Hagen | Tel.: 02331 987-4927

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