Präsenzseminar "Wissenschaftliche Politikberatung am Beispiel der Internationalen Klimapolitik" 30.06.-01.07.2017 in Frankfurt/Main

 

Vom 30.06. bis 01.07. 2017 findet das modulübergreifende Präsenzseminar „Wissenschaftliche Politikberatung am Beispiel des IPCC und der internationalen Klimapolitik" im Regionalzentrum der FernUniversität in Frankfurt am Main statt.

 

In dem Präsenzseminar geht es um das Zusammenspiel von wissenschaftlicher Expertise und politischer Praxis am Beispiel des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC). Die Wissenschaft nimmt in der Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle ein. Dies trifft auch auf politische Entscheidungsprozesse im Umweltbereich zu. Für die Politik steigt die Unsicherheit über angemessene Entscheidungen in Umweltfragen durch die Zunahme komplexer Problemlagen. Politische Entscheidungen in diesem Bereich müssen deshalb immer häufiger an die aktuellen Ergebnisse und Empfehlungen der Wissenschaft rückgebunden werden, um diese sowohl zu legitimieren als auch durchzusetzen. Die internationale Klimapolitik und das IPPC sind dafür ein prominentes Beispiel. Als internationales wissenschaftliches Gremium soll das IPCC den politischen Entscheidungsträgern politikrelevantes Wissen für ihre Entscheidungen bereitstellen. Das IPCC steht dabei im Spannungsverhältnis von wissenschaftlicher Integrität und politischer Relevanz.

 

Das Seminar thematisiert nähert sich dem Problem wissenschaftlicher Politikberatung theoretisch und empirisch an. Theoretisch werden verschiedene Modelle der Politikberatung vorgestellt, empirisch wird das Beispiel der IPPC und der internationalen Klimapolitik analysiert. Die Studierenden nehmen während des Seminars einen aktiven Part ein. Sie erarbeiten sich die theoretischen Modelle in Gruppen und wenden die Modelle gemeinsam auf das Fallbeispiel der Klimapolitik an. Fachlichen Input zu den naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels sowie der Arbeit des IPCC bekommen die Studierenden durch Vorträge von Expertinnen und Experten sowie durch Gespräche mit Autoren der IPCC-Berichte.

 

Ziel ist es, das die Studierenden die Kompetenz erwerben, die Zusammenarbeiten von Wissenschaft und Politik im Bereich der Klimapolitik zu verstehen und allgemein politische Entscheidungen im Umweltbereich besser analysieren und bewerten zu können.

 

Umweltwissenschaften | FernUniversität in Hagen | 58084 Hagen | Tel.: 02331 987-4927

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