Mit infernum lernen Sie nachhaltig:
die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2016)

Das Interdisziplinäre Fernstudium Umweltwissenschaften (infernum) wurde 2016 von der Deutschen UNESCO-Kommission und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als „Netzwerk des UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. infernum war in den Zeiträumen 2006/2007, 2012/2013 sowie 2014 bereits im Rahmen des Vorgängerprogramms, der UN-Dekade »Bildung für nachhaltige Entwicklung«, mehrfach ausgezeichnet worden.

 

Das Konzept »Bildung für nachhaltige Entwicklung«, kurz BNE, vermittelt Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Denn wir alle müssen lernen, dass unser Handeln hier und heute Einfluss auf das Leben der Kinder- und Enkelgenerationen hat - nicht nur vor Ort, sondern auch in anderen Weltregionen. Bildung für nachhaltige Entwicklung schärft das Bewusstsein dafür und gibt uns Handlungsmodelle mit auf den Weg, damit wir sinnvolle Entscheidungen für die Zukunft treffen und drängende Probleme wie etwa den Klimawandel gemeinsam lösen und unser Konsumverhalten im Sinne einer sozialen Verträglichkeit anpassen können. Wo kaufe ich Kleidung, ohne die Ausbeutung in Asien oder Afrika zu unterstützen? Wie fördern wir wirtschaftlichen Fortschritt, ohne die Umwelt zu zerstören? Das sind nur zwei der vielen Fragen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung zu beantworten versucht.

 

Wie kann Nachhaltigkeit fest in den Strukturen der deutschen Bildungslandschaft verankert werden? Beim ersten nationalen Agendakongress BNE am 11. Juli 2016 in Berlin verliehen die Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission Prof. Dr. Verena Metze-Mangold Auszeichnungen an gute Beispiele gelebter Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Professor Wanka sagte anlässlich der ersten Verleihung von Auszeichnungen im UNESCO-Weltaktionsprogramm: „Bildung für nachhaltige Entwicklung muss gelebt werden, sie muss im Alltag der Bürger ankommen. Ich freue mich sehr, dass das an vielen Orten schon heute der Fall ist. Das zeigen die ersten Auszeichnungen im Weltaktionsprogramm.“ Weiterhin hob sie hervor: „Erstmalig ehren wir Kommunen, Netzwerke und Lernorte, die stabile Strukturen und eine Verstetigung über BNE-Aktivitäten erreicht haben oder anstreben. Denn nur so kommen wir unserem Ziel näher, insgesamt eine nachhaltige Gesellschaft zu werden. Ich gratuliere den Ausgewählten herzlich.“

 

infernum zeigt, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung funktionieren kann: Das Studienangebot bildet in seiner curricularen Struktur die drei Nachhaltigkeitsdimensionen Ökonomie (z.B. Nachhaltigkeitsmanagement oder Umweltökonomie), Ökologie (z.B. Ökologie und Umweltchemie oder Energie) und Soziales (z.B. Umweltpolitik und Umweltpsychologie) ab und vermittelt den Studierenden vielfältige Gestaltungskompetenzen zur Lösung komplexer Problemstellungen. Durch die festgeschriebene Verpflichtung zur interdisziplinären Belegung werden alle Nachhaltigkeitsdimensionen berücksichtigt und die Studierenden lernen interdisziplinäre Denk- und Herangehensweisen. Diese ermöglichen es ihnen, aktuelle Fragen und Problemstellungen möglichst nachhaltig zu betrachten. Sie lernen begriffliche und methodische Grundlagen, um Erkenntnisse interdisziplinär zu gewinnen, zu analysieren und einzuordnen. Dabei geht es zunächst darum, eine umfassende Begriffs- und Verständnisbasis zu schaffen, die die Studierenden auf das Arbeiten in inter- und multidisziplinären Teams vorbereitet und auch die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme beinhaltet. Durch die Arbeit in interdisziplinären Teams, z. B. bei Präsenzveranstaltungen, aber auch im neu geschaffenen Praxismodul, erlernen Sie die Fähigkeit zu Kooperation und Partizipation. Bei den eigenständig erbrachten Studienleistungen (Einsendeaufgaben, Referat, Hausarbeit, Masterarbeit, Praxismodul) lernen die Studierenden die selbstständige Planung und Durchführung eines Projektes und erleben die Synergieeffekte, aber auch die Schwierigkeiten des Arbeitens in multidisziplinären Teams. 



Weitere Informationen und weitere ausgezeichnete Kommunen, Lernorte und Netzwerke finden Sie im BNE-Portal der Deutschen UNESCO-Kommission und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Umweltwissenschaften | FernUniversität in Hagen | 58084 Hagen | Tel.: 02331 987-4927

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