Mit infernum lernen Sie nachhaltig:
die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014)

Nach der Auswahl als Dekadeprojekt im Zeitraum 2006/2007 sowie 2012/2013 wurde infernum für 2014 erneut im Rahmen der UN-Dekade »Bildung für nachhaltige Entwicklung« durch die Deutsche UNESCO-Kommission ausgezeichnet. 

Das Konzept »Bildung für nachhaltige Entwicklung«, kurz BNE, vermittelt Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Denn wir alle müssen lernen, dass unser Handeln hier und heute Einfluss auf das Leben der Kinder- und Enkelgenerationen hat - nicht nur vor Ort, sondern auch in anderen Weltregionen. Bildung für nachhaltige Entwicklung schärft das Bewusstsein dafür und gibt uns Handlungsmodelle mit auf den Weg, damit wir sinnvolle Entscheidungen für die Zukunft treffen und drängende Probleme wie etwa den Klimawandel gemeinsam lösen und unser Konsumverhalten im Sinne einer sozialen Verträglichkeit anpassen können. Wo kaufe ich Kleidung, ohne die Ausbeutung in Asien oder Afrika zu unterstützen? Wie fördern wir wirtschaftlichen Fortschritt, ohne die Umwelt zu zerstören? Das sind nur zwei der vielen Fragen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung zu beantworten versucht.

»Nachhaltigkeit lernen muss in Schule, Ausbildung und Studium selbstverständlich werden. Nur so können künftige Generationen globale Probleme wie den Klimawandel oder ungerechte Verteilung von Ressourcen bewältigen«, so Prof. Gerhard de Haan, Erziehungswissenschaftler und Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees für die UN-Dekade »Bildung für nachhaltige Entwicklung«. infernum zeigt, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung funktionieren kann: Das Studienangebot bildet in seiner curricularen Struktur die drei Nachhaltigkeitsdimensionen Ökonomie (z.B. Nachhaltigkeitsmanagement oder Umweltökonomie), Ökologie (z.B. Ökologie und Umweltchemie oder Energie) und Soziales (z.B. Umweltpolitik und Umweltpsychologie) ab und vermittelt den Studierenden vielfältige Gestaltungskompetenzen zur Lösung komplexer Problemstellungen. Durch die festgeschriebene Verpflichtung zur interdisziplinären Belegung werden alle Nachhaltigkeitsdimensionen berücksichtigt und die Studierenden lernen interdisziplinäre Denk- und Herangehensweisen. Diese ermöglichen es ihnen, aktuelle Fragen und Problemstellungen möglichst nachhaltig zu betrachten. Sie lernen begriffliche und methodische Grundlagen, um Erkenntnisse interdisziplinär zu gewinnen, zu analysieren und einzuordnen. Dabei geht es zunächst darum, eine umfassende Begriffs- und Verständnisbasis zu schaffen, die die Studierenden auf das Arbeiten in inter- und multidisziplinären Teams vorbereitet und auch die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme beinhaltet. Durch die Arbeit in interdisziplinären Teams, z. B. bei Präsenzveranstaltungen, aber auch im neu geschaffenen Praxismodul, erlernen Sie die Fähigkeit zu Kooperation und Partizipation. Bei den eigenständig erbrachten Studienleistungen (Einsendeaufgaben, Referat, Hausarbeit, Masterarbeit, Praxismodul) lernen die Studierenden die selbstständige Planung und Durchführung eines Projektes und erleben die Synergieeffekte, aber auch die Schwierigkeiten des Arbeitens in multidisziplinären Teams. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Deutschen UNESCO-Kommission zur »Bildung für nachhaltige Entwicklung« sowie in der Projektdatenbank der Dekade-Projekte

Umweltwissenschaften | FernUniversität in Hagen | 58084 Hagen | Tel.: 02331 987-4927

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